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DTM Moskau: Marco Wittmann im Freitagstraining vorn

Beim ersten Training der DTM in Moskau setzt Marco Wittmann die schnellste Zeit vor Leader Mattias Ekström, Mercedes nicht im Vorderfeld zu finden

(Motorsport-Total.com) - Champion Marco Wittmann hat beim Freien Training der DTM auf dem Moscow Raceway die erste Duftmarke gesetzt. Der RMG-Pilot fuhr am Freitag in Moskau die schnellste Zeit des Tages (1:29.076 Minuten) und war dabei 0,264 Sekunden schneller als Meisterschaftsleader Mattias Ekström im Audi (Die Chronologie des Freitags zum Nachlesen). Auf Rang drei landete mit Bruno Spengler ein weiterer Ex-Meister (+0,303 Sekunden).

Marco Wittmann

Marco Wittmann war am Freitag der schnellste DTM-Pilot Zoom

Überhaupt präsentierte sich BMW nach dem blassen Auftritt in Spielberg vor einem Monat in guter Frühform. Mit Wittmann, Spengler, Augusto Farfus (5.), Antonio Felix da Costa (6.), Martin Tomczyk (8.) und Timo Glock (9.) klassierten sich gleich sechs bayrische Wagen unter den Top 10, lediglich Tom Blomqvist als Zwölfter sowie Maxime Martin als 19. lagen etwas hinter den Markenkollegen.

Freuen dürfte sich auch Audi über gute Nachrichten, nachdem in den vergangenen Wochen die Posse um den Rammstoß von Timo Scheider die Schlagzeilen dominiert hatte. Die Ingolstädter waren mit Ekström, Edoardo Mortara (4.) und Miguel Molina (7.) in Schlagdistanz zur Spitze und konnten somit wenigstens etwas Positives mitnehmen. Adrien Tambay, Mike Rockenfeller und Jamie Green landeten geschlossen auf den Rängen 13 bis 15.

Einen ordentlichen Einstand legte zudem Antonio Giovinazzi hin. Der Formel-3-Youngster, der in Moskau für den vom DMSB gesperrten Timo Scheider im Audi sitzt, fuhr 24 solide Runden und landete in der Endabrechnung einen Rang hinter Markenkollege Nico Müller auf dem 23. Rang. Damit konnte er zumindest Mercedes-Rookie Maxi Götz hinter sich lassen, der zwar mit 27 Umläufen die meisten abspulte, sich aber am Ende des Feldes einsortieren musste.


DTM in Moskau

Überhaupt ist Mercedes nahe der russischen Hauptstadt noch nicht in Tritt gekommen. Lediglich Daniel Juncadella landete mit seinem Wagen in den Top 10 - das als Zehnter aber äußerst knapp. Zumindest wäre Gary Paffett als Elfter im Notfall eingesprungen, um den Platz unter den besten Zehn zu behaupten. Alle weiteren Stern-Piloten klassierten sich auf den Rängen 16 abwärts: Pascal Wehrlein (16.), Paul di Resta (17.), Christian Vietoris (18.), Robert Wickens (20.), Lucas Auer (21.) und Götz.

Für den Freitag war es das, morgen findet ein breiteres Programm auf dem Moscow Raceway statt. Um 9:40 Uhr MESZ startet das zweite Freie Training, bevor um Punkt 12 Uhr die Qualifikation für den Samstagslauf beginnt. Dieser wird um 15:30 Uhr gestartet und wie immer live im Ersten zu sehen sein.