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Skoda Enyaq (2021): Erstes Elektro-SUV mit bis zu 510 Kilometer Reichweite

Skoda stellt sein erstes Elektro-SUV vor: Den Enyaq iV gibt es in fünf Varianten mit bis zu 510 km Reichweite und mit bis zu 306 PS

(Motorsport-Total.com/Motor1) - Nach einer intensiven Teaser-Kampagne hat Skoda nun endlich das Serienmodell gezeigt: Der Enyaq iV ist das erste Elektro-SUV der tschechischen Marke und technisch ein Cousin des kommenden VW ID.4. Beide Fahrzeuge beruhen (wie auch der ID.3) auf dem Modularen Elektrifizierungsbaukasten (MEB) des VW-Konzerns. 

Maße und Kofferraum

Der Enyaq ist etwa so groß wie der Kodiaq; um exakt zu sein, ist er sechs Zentimeter kürzer. Die genauen Maße sind 4.649 Millimeter Länge, 1.879 Millimeter Breite und 1.616 Millimeter Höhe, der Radstand liegt bei 2.765 Millimetern. In den Kofferraum passen 585 Liter, das Maximalvolumen wurde noch nicht mitgeteilt. Das ist spürbar weniger als beim fünfsitzigen Kodiaq. In diesen passen je nach Position der Rückbank 650-835 Liter, das Maximalvolumen liegt bei 2.065 Liter.

Antrieb: Fünf Varianten

Fünf Versionen werden angeboten, darunter drei mit Hinterradantrieb und zwei mit Allradantrieb. Die Leistung liegt je nach Variante zwischen 109 und 225 kW (148 bis 306 PS). Darüber hinaus gibt es drei verschiedene Batterien für Reichweiten zwischen 340 und 510 Kilometern. Die Höchstgeschwindigkeit der Topversion vRS liegt bei 180 km/h und damit 20 km/h höher als bei den anderen Versionen.

Aufgeladen wird der Enyaq entweder mit Wechselstrom (bis 11 kW) oder mit Gleichstrom an der Schnellladestation (bis 125 kW). Im letzteren Fall dauert es 38 Minuten, bis der größte Akku (82 kWh, netto 77 kWh) von 5 auf 80 Prozent geladen wird. Mit 11 kW dauert das Aufladen je nach Akku zwischen sechs und acht Stunden. 

Optik: Mit beleuchtetem Grill

Optisch passt der Enyaq iV zum neuen Skoda-Design, das mit dem Scala eingeführt wurde. Eine Besonderheit ist der Grill, dessen vertikalen Lamellen bei den höheren Versionen von LEDs beleuchtet werden; hier gibt es auch einen horizontalen LED-Leuchtstreifen am Grill. LED-Scheinwerfer sind Serie, optional gibt es LED-Matrix-Scheinwerfer und Wischblinker.

Hinten prangt der Skoda-Schriftzug in der Mitte der Heckklappe. Dazu gibt es einen mattschwarzen Spoiler und einen grauen Diffusor. Die Dachreling, die Leisten an den Fenstern und der Grillrahmen sind in Chrom, glänzend oder mattschwarz erhältlich. Außerdem kann man Aluräder in Größen von 18 bis 21 Zoll bestellen. 

Cockpit: Erstmals mit Augmented-Reality-Funktion

Als erster Skoda besitzt der Enyaq ein Head-up-Display mit Augmented-Reality-Funktion. Es projiziert seine Informationen in zwei verschiedenen Bereichen: direkt über dem Armaturenbrett auf der Scheibe sowie als Augmented-Reality-Anzeigen weiter oben im Sichtfeld des Fahrers. 

Das Infotainment-Display in der Mitte des Cockpits ist mit 13,0 Zoll der bislang größte Skoda-Monitor. Innen werden nachhaltige Materialien wie Leder, Wolle und Recycling-Materialien eingesetzt. Neu ist, dass es keine Standard-Innenausstattungen gibt, sondern zehn verschiedene Design Selections, die sich bei Sitzbezügen, Zierleisten und Materialien unterscheiden.

Mehr zum Enyaq und zu Elektroautos generell:

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Zum Verkaufsstart wird die Sonderedition Founders Edition angeboten. Sie ist auf 1.895 Stück limitiert - das entspricht dem Gründungsjahr von Skoda. Technische Basis ist der Enyaq 60 iV und 80 iV, dazu gibt es 21-Zoll-Räder und spezielle Plaketten. Diese Varianten können ab sofort bestellt werden, werden aber erst im Jahr 2021 ausgeliefert. Ab wann die normalen Varianten starten, teilt Skoda bislang ebensowenig mit wie die Preise. 

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