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Neuer Opel Mokka ohne "X" soll Anfang 2021 starten

Opel zeigt ein erstes Bild des neuen Mokka und gibt bekannt, dass es das kleine SUV vom Start an auch mit Elektroantrieb geben wird

(Motorsport-Total.com/Motor1) - Opel zeigt ein erstes Bild des neuen Mokka. Das kleine SUV erscheint darauf noch in grüner Tarnoptik, aber die Proportionen sind auf dem Foto gut erkennbar. Außerdem gibt Opel bekannt, dass die zweite Mokka-Generation vom Start an auch mit Elektroantrieb erhältlich ist.

Die Produktion soll im vierten Quartal starten, also irgendwann zwischen Oktober und Dezember. Marktstart ist dann Anfang 2021. Wie die erste Generation beim Start 2012 soll auch die zweite wieder einfach Mokka heißen, nicht mehr Mokka X. 

Der Neuling soll laut Opel wie der erste Mokka klein und robust sein, er ist aber laut Opel "noch kompakter geschnitten". Er dürfte also kürzer sein als der aktuelle Mokka X, der 4,28 Meter misst und damit ziemlich nah am Crossland X (4,21 Meter) liegt. Der neue Mokka dürfte also eher bei 4,10 Meter Länge liegen. Die Studie GT X Experimental von 2018 war sogar nur 4,06 Meter lang.

Basis für den neuen Mokka dürfte die CMP-Plattform des PSA-Konzerns sein, die auch als EMP1 bekannt ist. Sie trägt Fahrzeuge mit unterschiedlicher Länge. So ist der DS 3 Crossback nur 4,12 Meter lang, während der neue Peugeot 2008 4,30 Meter misst. Hier ein kleiner Überblick über die Kleinwagen-SUVs des PSA-Konzerns:

DS 3 Crossback
Länge: 4.118 mm
Radstand: 2.558 mm
Basispreis: 23.840 ? (100-PS-Turbo)

Citroen C3 Aircross
Länge: 4.154 mm
Radstand: 2.604 mm
Basispreis:17.690 ? (110-PS-Turbo)

Opel Crossland X
Länge: 4.212 mm
Radstand: 2.604 mm
Basispreis: 18.900 ? (83-PS-Sauger)

Opel Mokka X
Länge: 4.275 mm
Radstand: 2.555 mm
Basispreis: 20.495 ? (120-PS-Turbo)

Peugeot 2008 II
Länge: 4.300 mm
Radstand: 2.605 mm
Basispreis: 21.500 ? (101-PS-Turbo)

Die rein batterieelektrische Version des Mokka soll direkt ab Marktstart verfügbar sein. So wird der Kunde die Wahl zwischen reinem Stromer und Verbrenner haben. Damit folgt Opel einer ähnlichen "Power of Choice"-Grundidee wie Peugeot beim 2008 und 208.

Opel betont auch die "knackigen Proportionen" mit kurzen Karosserieüberhängen mit einer "klaren, schnörkellosen Formensprache". Dazu soll es im Cockpit "eine voll digitale Umgebung" geben. Vermutlich bedeutet das, dass der Wagen serienmäßig ein Instrumentendisplay erhält.

Opel-Chef Michael Lohscheller: "Über zweieinhalb Jahre habe ich die Entwicklung des neuen Mokka eng begleitet und bin sehr stolz auf diesen neuen Opel - der von Anfang an elektrisch sein wird! Ich kann versprechen: Der Mokka wird eines der spannendsten Autos in unserer langen Geschichte! Diese zweite Generation zeigt alles, wofür Opel heute und in Zukunft steht."

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