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Mercedes G-Klasse: Tuning von TopCar sieht aus wie das SUV von Hulk

Tuner TopCar aus Moskau baut den Inferno, eine neue Mercedes G-Klasse mit einem unglaublich teuren Carbon-Bodykit und massiver Leistungssteigerung.

(Motorsport-Total.com/Motor1) - Obwohl auch die Neuauflage weitestgehend geformt ist wie zwei Ziegelsteine, hat Tuner TopCar aus Moskau beschlossen, der Mercedes G-Klasse ein - wie sie es selbst nennen - aerodynamisches Bodykit zu verpassen. Außerdem hat man das Auto unglaublich grün lackiert. Premiere feiert der sogenannte "Inferno" auf Basis des AMG G 63 Anfang März auf dem Genfer Autosalon 2019. Davor darf er schon mal eine Runde im Internet drehen, wo ihm jede Menge Aufmerksamkeit gewiss sein sollte. Der Tuner spricht von mehr als 70 neuen Teilen. Alle sind aus Kohlefaser oder Kevlar hergestellt. 

Carbon findet sich am Inferno-G quasi überall. Sogar an den dünnen Seitenleisten und den Halterungen für die Blinker oder am etwas un-offroadig geformten Dachflügel. Selbst vor der Abdeckung des Reserverads wurde nicht Halt gemacht. Seltsamerweise ist sie neben einem Haufen Kohlefaser auch mit einem aggressiv schnappenden Hai versehen. Es handelt sich dabei um das Firmenlogo des Tuners. Mal sehen, wie viele Kunden den blutrünstigen Meeresbewohner bestellen.

Ein weiteres Highlight ist die Carbon-Motorhaube mit großen Lufteinlässen und einer Innen-Dämmung im Camouflage-Look. Sie kostet 7.500 Euro und dürfte ein beliebtes Accessoire bei swagenden Profi-Fußballspielern werden. Der Rest des Pakets schlägt übrigens mit 39.650 Euro zu Buche. TopCar erwähnt, dass der Bau eines Kits aufgrund der Komplexität der Teile etwa zwei Wochen in Anspruch nimmt.

So ein Kohlefaser-Kunstwerk muss adäquates Schuhwerk tragen, weshalb TopCar geschmiedete Räder in 10x22 oder 10x23 Zoll empfiehlt. Sie kosten 6.700 beziehungsweise 7.700 Euro den Satz.

Noch wichtiger für den gut situierten Geländewagen-Connaisseur von Welt: Ein Interieur mit möglichst viel Krokodil-Leder und Gold, das TopCar auf Wunsch gerne realisiert. Das Showcar für Genf wurde enttäuschenderweise deutlich dezenter ausgestattet. Hier gibt es lediglich einige Carbonleder-Einsätze für die Sitze sowie Nähte, die zur Außenfarbe passen. 

In Zusammenarbeit mit dem ebenfalls russischen Motortuner GoshaTurboTech hat TopCar für den Inferno offenbar auch einige Leistungssteigerungen in petto. Viel erfährt man hierzu noch nicht. Lediglich, dass die Top-Ausbaustufe 1.050 Newtonmeter Drehmoment bereitstellen soll- immerhin 200 Nm mehr als im Serien-G-63. Dazu gibt es eigene Endrohre für die typische, seitlich austretende Auspuffanlage. 

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