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A1GP-Vorschau: Südafrika und Kyalami

Möglicherweise mit deutscher Beteiligung wird im südafrikanischen Kyalami das fünfte A1GP-Wochenende ausgetragen - keine Experimente bei den Top-Teams

(Motorsport-Total.com) - Auf traditionellem Motorsportboden findet am kommenden Wochenende das fünfte A1GP-Wochenende der Saison statt: Das südafrikanische Kyalami ist von 20. bis zum 22. Februar ein neuer A1GP-Gastgeber. In den vergangenen drei Jahren fand das Südafrika-Rennwochenende jeweils in den Straßen von Durban statt. Die Ansprüche sind also hoch gesteckt, denn Durban war in jedem Jahr ein voller Erfolg.

Minardi-Doppelsitzer in Kyalami

Kyalami wird am Wochenende den A1GP-Tross begrüßen dürfen Zoom

Das 24 Kilometer nördlich von Johannesburg gelegene Kyalami heißt übersetzt soviel wie "Mein Zuhause" und stammt aus dem Wortschatz der Zulu. Bereits seit 1961 gibt es in der Provinz Gauteng hochklassigen Motorsport. Die Formel 1 war zwischen 1967 und 1985 Stammgast in Kyalami. Zuletzt gewann Alain Prost 1993 auf einem Williams-Renault FW15C.#w1#

Die Piloten erwartet ein schneller und hügeliger, 4,26 Kilometer langer Kurs, der entgegen dem Uhrzeigersinn gefahren wird. Große Teile der Strecke sind in ihrem Layout noch so wie es der alte Grand-Prix-Kurs hergab. In den vergangenen Jahren wurde nur eine Schikane vor der vorletzten Kurve eingebaut.

Kommt es zum Saisondebüt von Team Germany?

Natürlich ist aus deutscher Sicht die interessanteste Frage, ob es das neue A1GP-Team tatsächlich schaffen wird, ihren A1GP-Ferrari mit Pilot Michael Ammermüller rennfertig zu bekommen. Im Erfolgsfall würde das deutsche A1GP-Team damit sein Saisondebüt feiern können. Angesichts mangelnder Erfahrungen mit dem neuen Auto kann das Ziel jedoch nur sein, die beiden Rennen zu Ende zu fahren.

Michael Ammermüller

Kommt es in Kyalami zum A1GP-Comeback von Team Germany? Zoom

Anders liegt der Fall natürlich beim Titelverteidiger Team Schweiz. Neel Janis Aufgabe wird es sein, die 13 Punkte Rückstand auf Team Irland wenn möglich zu verkleinern. Leicht wird das Unterfangen nicht: "Diese Saison muss man sehr konstant sein, weil die Iren so konstant sind", weiß Jani.

Die Vorfreude auf das Südafrika-Abenteuer ist im Lager der Eidgenossen jedoch groß: "In Kyalami sollten wir gut aussehen", prophezeite Jani. "Die Strecke ist für alle Piloten neu und ich bin im Strecken lernen eigentlich ganz gut."

Zaugg für Südafrika

Für die Lokalmatadoren greift natürlich Adrian Zaugg ins Lenkrad. Der 22-Jährige verfügt als einziger über eine Art "Streckenerfahrung", denn er bestritt 2008 in Kyalami einige Demonstrationsrunden in einem A1GP-Boliden. "Man kann den Kurs mit Zandvoort oder Eastern Creek vergleichen", so Zaugg.

Adrian Zaugg

Adrian Zaugg und Team Südafrika feiern in Kyalami ihr A1GP-Heimspiel Zoom

"Es geht rauf und runter, es hat schnelle und blinde Kurven, langsame und schnelle Schikanen und in einigen Bereichen auch Schläge." Zauggs Fazit: "Eine nette Mischung. Überholen wird schwer, aber es gibt durchaus ein oder zwei Stellen dazu."

Für Großbritannien wird Danny Watts ein Comeback feiern, nachdem er in Neuseeland noch wegen der Geburt seines ersten Kindes zu Hause blieb. "Es ist mein erster Besuch in Kyalami", berichtete Watts, der jedoch eine ganz spezielle Vorbereitung unternahm. "Ich habe mir einige Onboard-Aufnahmen von Nigel Mansell aus dem Jahr 1992 angesehen." Vielleicht ein gutes Omen, denn Mansell gewann damals den Grand Prix von Südafrika.

Keine Experimente bei den Top-Teams

Neben Watts feiern auch Jeroen Bleekemolen (Niederlande), Nicolas Prost (Frankreich) und Youngster Earl Bamber (Neuseeland) ihr A1GP-Comeback. Team USA vertraut wieder auf die Dienste von IndyCar-Star Marco Andretti, Mexiko wird wieder von Salvador Duran vertreten.

Adam Carroll

Adam Carroll will selbstverständlich seine Tabellenführung verteidigen Zoom

Keine Experimente auch bei den Spitzenreitern: Für Tabellenführer Irland wird natürlich wieder Adam Carroll fahren, die Gesamtdritten aus Portugal vertrauen wieder auf die Dienste von Filipe Albuquerque. Neues gibt es hingegen von den Indonesiern: Dort wird zum ersten Mal Zahir Ali fahren, der das Team in den Rookie-Sessions überzeugt hatte.

Die Rookie-Sessions könnten möglicherweise etwas später als geplant beginnen: Wie 'Motorsport-Total.com' aus A1GP-Kreisen erfahren hat, kam es beim Transport der Autos aus Neuseeland wieder zu Verzögerungen, weshalb die Boliden erst am Donnerstag in Johannesburg eintreffen werden.

Dann jedoch unter prominenter Begutachtung: Auch Ferrari-Pilot Felipe Massa wird auf Einladung von Sponsor 'Shell' beim Südafrika-Rennen vor Ort sein. Das Sprintrennen am Sonntag beginnt um 11:00 Uhr Ortszeit, das Hauptrennen startet um 15:00 Uhr.

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