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Schauspieler Jackie Chan finanziert chinesisches LMP2-Team

Jackie Chan steigt bei DC Racing als Sponsor ein: Schneller Aufstieg mit David Cheng aus der asiatischen Le Mans Serie in die WEC mit Signatech Alpine

(Motorsport-Total.com) - Jackie Chan ist auf dem Weg nach Le Mans: Der legendäre chinesische Stuntman unterstützt das Team DC Racing, das in der asiatischen Le Mans Serie einen Kantersieg in der LMP3-Klasse mit vier Saisonsiegen gelandet hat. Ho-Pin Tung und Teambesitzer David Cheng sind als Fahrer bestätigt, zum Einsatz kommt ein Oreca 05 in der LMP2, der ein Alpine-Branding bekommen hat. Gemeinsames Ziel von Chan und Cheng ist es, China zu einer ernsthaften Motorsportmacht aufzubauen.

DC Racing, Jackie Chan

Schneller Aufstieg: Dank Hilfe von Jackie Chan geht DC Racing gleich in die WEC Zoom

"Nach der großartigen Performance unseres Teams in der asiatischen Le Mans Serie bin ich glücklich, dass wir das Privileg genießen dürfen, an der Langstrecken-Weltmeisterschaft (WEC) und bei der 84. Ausgabe der 24 Stunden von Le Mans teilzunehmen", sagt der 61-Jährige. Er kündigt an, bei den 24 Stunden von Le Mans persönlich erscheinen zu wollen. Chan hatte seinen Landsmann David Cheng bereits bei dessen Auftritt für Pegasus Racing bei den sechs Stunden von Schanghai 2015 unterstützt, als dieser gemeinsam mit Alex Brundle und Ho-Pin Tung einen LMP2-Gastauftritt absolvierte.

Jackie Chan gilt als einer der bestbezahltesten Schauspieler der Welt und als bekanntester Hollywood-Star chinesischer Abstammung. Sein Jahresgehalt beträgt laut 'Forbes' rund 45 Millionen Euro. Er zählt aber auch zu den großzügigsten Prominenten und hat eine eigene Stiftung, der er nach seinem Tod die Hälfte seines Privatvermögens hinterlassen will. Dass er sich für Motorsport begeistert, zeigte er schon in den 90er-Jahren mit seinem Film "Showdown mit 1.000 PS".

Alex Brundle, Ho-Pin Tung

Jackie Chan sponserte bereits den Pegasus-Gaststart in Schanghai 2015 Zoom

Während China zu einer internationalen Großmacht aufgestiegen ist, blieb das Reich der Mitte im Motorsport bislang eher unterrepräsentiert. Nur in den ehemaligen europäischen Kolonien Hong Kong (das vergangene Saison durch KCMG erstmals in Le Mans siegte) und Macau gibt es keine nennenswerte Motorsporttradition. Das will der in Peking geborene, aber derzeit in den USA lebende David Cheng nun ändern. "Das erste Team vom chinesischen Kernland bei den 24 Stunden von Le Mans zu sein ist etwas sehr Spezielles", sagt der erst 23-Jährige.

Der chinesische Anlauf in Le Mans kommt auch Signatech und Alpine zugute: 2016 werden erstmals zwei Alpine A460 in der Startaufstellung stehen. "Ich bin sehr stolz, Alpine in der WEC-Saison 2016 repräsentieren dürfen", sagt Cheng. Die Einsätze wird das Signatech-Team vornehmen, Teamchef wird Remy Brouard, der bislang das Team Oak Racing in Asien geführt hat und bis 2012 Generaldirektor des Le-Mans-Veranstalters ACO gewesen ist. "Wir wollen in jedem Rennen um den Sieg kämpfen", verkündet er vollmundig.

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