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Nissan-Pilot Harry Tincknell: "Werden in Le Mans überraschen"

Nissan-Werksfahrer Harry Tincknell beschreibt seine Eindrücke von den jüngsten Testfahrten im Nissan GT-R LM Nismo: Die LMP2-Autos sind "unfassbar langsam"

(Motorsport-Total.com) - Nissan nimmt auf dem Weg in Richtung Le Mans offenbar immer mehr Schwung auf. Das japanische Werksteam mit Sitz in Indianapolis hat nach eigenen Angaben beim Test des GT-R LM in der vergangenen Woche erhebliche Fortschritte erzielen können. Bei viertägigen Probefahrten in Kentucky spulte man trotz phasenweise nasser Bedingungen rund 2.000 Kilometer ab. Bis dorthin hatte man es bei allen Testfahrten zusammen auf nur 3.800 Kilometer gebracht.

nISSAN

Nissan hatte beim Test in Kentucky auch ein LMP2-Fahrzeug auf der Strecke Zoom

"Wir haben hauptsächlich am Setup des Chassis und an der Aero-Abstimmung gearbeitet und dabei wertvolle Fortschritte erzielt. In schnellen Abschnitten ist das Auto nun sehr gut ausbalanciert. Das gibt uns Fahrern viel Vertrauen, sodass wir pushen können", schildert Harry Tincknell auf 'motorsport.com' seine Eindrücke von den Fahrten im "NCM Motorsports Park" in Bowling Green. Der Brite kam neben fünf weiteren Fahrern zum Einsatz, leistete aber im Vergleich die meiste Arbeit am Steuer des LMP1-Fronttrieblers.

"Wir haben auf große Distanzen zurückgelegt, haben manchmal mutilple Stints hintereinander fahren können", freut sich Tincknell. Man habe vor allem mit den Regenreifen von Michelin wichtige Erkenntnisse sammeln können. Sollte es im Juni in Le Mans regnen, dann sei man besonders gut aufgestellt, ist sich der Nachwuchsmann sicher. "Das Auto geht ganz besonders gut mit den Reifen um. Ich konnte auf den Longruns extrem konstant fahren. Das ist ein gutes Zeichen für unseren ersten Einsatz im Juni in Le Mans."


Fotos: Nissan-Test in Kentucky


"Wir hatten auch einen Gibson-LMP2 beim Test. Es ist immer wichtig, dass man eine Benchmark hat. Auch wenn es von einem LMP2-Auto kommt - denn auf der neuen Strecke gab es überhaupt keine Referenzen", sagt der Nissan-Pilot, der in der ELMS im LMP2-Fahrzeug von Jota unterwegs ist. "Ich konnte nicht fassen, wie langsam der LMP2 im Vergleich zum LMP1 ist - vor allem bei der Beschleunigung. Auf meiner ersten fliegenden Runde im Gibson dachte ich, dass es ein Problem am Auto gäbe."

"Es war sofort klar, dass es erhebliche Unterschiede in der Performance gibt. Wir machen Fortschritte und kommen dem wirklichen LMP1-Tempo immer näher", meint Tincknell. Vergleich zu einem früheren Test in Kentucky habe man bereits eine Sekunde zulegen können. Vor allem in schnellen Passagen müsse man sich vermutlich nicht verstecken, meint Tincknell: "Es gibt viel Gerede von vielen Leuten. Wir werden einige dieser Leute in Le Mans überraschen."

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