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Calado und Fuoco: Auswahlprozess für Ferrari-Projekt hat begonnen

Ferraris GTE-Piloten durften in Vallelunga an einem LMP2-Test teilnehmen - James Calado und Antonio Fuoco rechnen sich Chancen aus

(Motorsport-Total.com) - Ferrari wird in der neuen LMH- und LMDh-Wertung in der Topkategorie des Prototypensports mitmischen. Die Italiener entwickeln ihr eigenes Hypercar, das noch im Jahr 2022 das Licht der Welt erblicken soll. Da die Fahrer für das Programm noch nicht feststehen, durften zahlreiche Ferrari-GTE-Piloten kürzlich auf der Rennstrecke in Vallelunga ihr Können in einem LMP2 unter Beweis stellen. Mit dabei James Calado und Antonio Fuoco, die den Test Revue passieren lassen.

Alessandro Pier Guidi, James Calado, Daniel Serra, und Miguel Molina, Antonio Fuocco, Davide Rigon

Ferrari hat viele seiner GT-Fahrer in Vallelunga getestet Zoom

Ferrari hat im Rahmen der 24h von Le Mans 2022 bereits einen Vorgeschmack auf das neue Auto für die Saison 2023 präsentiert, doch viel verraten hat die Sportwagen-Marke nicht. Das Hypercar, das noch keinen offiziellen Namen hat, soll im Juli 2022 erstmals auf der Teststrecke in Fiorano Kilometer abspulen.

Um die richtigen Fahrer für das Projekt zu finden, hat AF Corse auf der Rennstrecke in Vallelunga in der Nähe von Rom einen zweitägigen LMP2-Test durchgeführt. Von der Partie waren Fahrer der Italiener, die aktuell in der Langstrecken-WM (WEC) tätig sind - wie 'Endurance-Info' berichtet. Dabei waren neben Calado und Fuoco auch noch Alessandro Pier Guidi, Miguel Molina, Davide Rigon, Nicklas Nielsen und Alessio Rovera.

"Es war dafür gedacht, um für den Start mit dem Hypercar auf Tempo zu kommen, wenn wir etwas mehr Abtrieb und bessere Bremsen haben", so Calado gegenüber 'Motorsport-Total.com'. "Wir haben alle nur wenige Runden gebraucht, um auf Pace zu kommen. Ich habe in meiner Karriere viel Zeit in Autos mit Abtrieb verbracht, das verlernt man nie wirklich." Calado habe sich dennoch erst einmal umstellen müssen, um wieder ans Limit heranzukommen.

Fuoco ist erst seit 2022 im GTE-Pro-Kader von Ferrari, durfte sich aber auch zeigen: "Es war etwas anderes als in einem GT-Auto, aber ich habe schon im Jahr 2021 die 24h von Daytona in einem LMP2-Auto bestritten. Ich habe also ein bisschen Erfahrung in solch einem Fahrzeug." Der zusätzliche Abtrieb passe zum Fahrstil des Italieners, der sich wohlgefühlt habe.

Laut Calado hat es bezüglich des Fahrerkaders aber noch keine Entscheidung gegeben. Diese liege, so der Ferrari-Pilot aus Großbritannien, bei Antonello Coletta, dem Ferrari-GT-Boss. "Er wird die richtige Entscheidung treffen und wir müssen sie akzeptieren", so Calado über den Auswahlprozess. Fuoco agiert für Ferrari auch als Simulatorfahrer in der Formel 1 und hofft, eine Chance zu bekommen. "Ich bin noch Jung, habe hier aber schon viel Zeit verbracht. Ich hoffe, es geht noch lange so weiter."

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