Startseite Menü

AF Corse: Kaffer ersetzt Calado

Pierre Kaffer wird James Calado im GTE-Pro-Ferrari von AF Corse ersetzen: Der erfahrene Deutsche muss sich auf die Schnelle qualifizieren

(Motorsport-Total.com) - Überraschung im Le-Mans-Fahrerlager. Der Deutsche Pierre Kaffer, der am heutigen Donnerstag eigentlich nur wegen der Präsentation des neuen Lotus P1/01 im Paddock an der Sarthe war, wird kurzfristig in einem Topauto der GTE-Pro-Klasse zum Einsatz kommen. Nach einem Unfall in den schnellen Porsche-Kurven musste James Calado zu weiteren Untersuchungen und zur Beobachtung ins Krankenhaus. Den Platz des Briten wird Kaffer nun einnehmen.

Davide Rigon, James Calado, Olivier Beretta

Pierre Kaffer wird das GTE-Pro-Auto mit der Startnummer 71 fahren Zoom

Nachdem Calado seinen Unfall im zweiten Qualifying hatte, ging alles ganz schnell. Kaffer wurde von AF Corse alarmiert, das Team verhandelte sofort mit dem ACO über eine Ausnahmeregelung. Auch wenn der Deutsche insgesamt schon sieben Mal bei den 24 Stunden von Le Mans am Start war, so gilt auch für ihn die Maßgabe, dass in einem der Nachttrainings mindestens fünf Runden gefahren werden müssen. Das ist mit dem erheblich zerstörten Ferrari 458 Italia mit der Startnummer 71 am heutigen Tag aber nicht mehr möglich.

Nach einigen Gesprächen fand man eine Lösung, die dem gebürtigen Eifelaner einen Start ermöglicht. Kaffer muss in den letzten Minuten des dritten Qualifyings fünf Runden absolvieren. Für diese Fahrt darf er das GTE-Pro-Schwesterauto von Vilander/Bruni/Fisichella (Nummer 51) verwenden, oder das AF-Corse-Amateurauto von Mann/Case/Giammaria. Die Startnummer 71 wird um ein neues Chassis bis zum Warmup am Samstag neu aufgebaut.

Motorsport bei Sport1

Sport1
Die PS Profis - Mehr Power aus dem Pott
11.01. 20:00
Die PS Profis - Mehr Power aus dem Pott
25.01. 21:15
Anzeige

Folgen Sie uns!