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Aufregende 24-Stunden-Premiere für HISAQ

Das Team HISAQ Competition erlebte am Nürburgring eine 24-Stunden-Premiere mit allen nur erdenklichen Höhen und Tiefen

(Motorsport-Total.com) - Das HISAQ-Competition-Team hat eine ereignisreiche Premiere beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring erlebt. Zwar kam der Porsche 911 GT3 RSR mit den Piloten Richard Westbrook, Emmanuel Collard, Marino Franchitti und Frank Stippler nicht ins Ziel, bewies aber dennoch mit zahlreichen Führungskilometern die Stärke des Teams aus Delbrück.

Boxenfeuer bei HISAQ Competition

Bemerkenswert, wie sich das Team vom Boxenfeuer erholen konnte... Zoom

Im Verlauf des Wochenendes rund um den Langstreckenklassiker in der Eifel ging es buchstäblich heiß her. Bereits im ersten Zeittraining hatte die Mannschaft von Teamchef Arndt Schmidt eine erste Schrecksekunde zu überstehen, als der Porsche 911 GT3 RSR Feuer gefangen hatte. In Rekordzeit machte die Boxencrew das Fahrzeug jedoch wieder rennfertig. Als Lohn sprang Startplatz elf für das Newcomerteam heraus.#w1#

Rasante Aufholjagd

Doch damit gab sich HISAQ Competition nicht zufrieden. Im Laufe des Rennens, an dem über 200 Fahrzeuge teilnahmen, arbeitete sich das perfekt harmonierende Fahrerquartett immer weiter nach vorn. Bereits nach einer Stunde Fahrzeit lag das Team auf dem dritten Gesamtrang. Es sollte aber noch weiter nach vorn gehen. In der dritten Stunde übernahm das Team erstmals die Führung im prestigeträchtigen Langstreckenrennen in der "Grünen Hölle". In der Folge entwickelte sich ein spannender Kampf um die Führung mit dem BMW Z4 M Coupé des Schubert-Teams.

In die Nacht-Session auf dem Ring steuerte Westbrook den Porsche 911 GT3 RSR und gab sich beim Fahrerwechsel zuversichtlich: "Es war schon etwas Besonderes für mich, zum ersten Mal im Dunkeln zu starten. Zuvor konnte ich mich nur im Training am Freitag darauf einstellen. Für mich ist es nicht ganz so überraschend, dass wir in Führung liegen, denn wir haben ein klasse Team, ein tolles Auto und gute Fahrer."

Um 2:22 Uhr ereilte das Team jedoch ein technischer Defekt im Getriebebereich. Die Hoffung auf den Gesamtsieg war damit dahin. Dennoch schaffte es HISAQ Competition nach einem 90-minütigen Boxenaufenthalt zurück auf die Strecke und startete eine grandiose Aufholjagd. Am Vormittag ereilte Westbrook dann aber doch der vorzeitige Ausfall. Der Brite war in Höhe des Bergwerks auf einer Ölspur ausgerutscht und mit einer Begrenzungsmauer kollidiert. Obwohl es Westbrook noch zurück in die Box schaffte, war das Rennen für HISAQ Competition nach knapp 19 Stunden Gesamtfahrzeit beendet.

"Wir hatten schon fast wieder an die Spitze zurückgefunden, als der Unfall passierte. Wir dachten, dass wir vielleicht noch weiterfahren können, da es Richard an die Box geschafft hatte, aber die Reparatur hätte zwei bis drei Stunden gebraucht - das war zu lange", sagte Teamchef Arndt Schmidt. "Richard war auf der Ölspur ausgerutscht, die ein Fahrzeug nur Sekunden vorher bei einem Motorschaden gezogen hatte. Er hatte noch Glück, dass er sich nicht überschlagen hat."

Viele Höhen und Tiefen

Schmidts Fazit: "Wie jeder erkennen konnte, lief das Auto fantastisch. Alle Fahrer waren zufrieden mit der Performance und dem Set-up und sind schnell mit dem Wagen zurechtgekommen. Wir hatten einen sehr ausgeglichenen Fahrerkader. Egal wer drin saß, wir konnten immer angreifen."

Westbrook sagte: "Das war ein Wochenende mit Höhen und Tiefen - nie etwas in der Mitte. Das begann schon mit dem Feuer am Freitag. Wir vier Fahrer dachten nicht, dass es weitergehen könnte, aber das Team hat einen tollen Job gemacht. Dann sind wir in das Rennen gestartet und wurden immer stärker, ohne zu viel Druck zu machen. So haben wir elf Stunden geführt. Dann hatten wir einen technischen Defekt im Getriebebereich und wir haben eine Stunde verloren."

"Danach haben wir versucht, wieder aufzuholen, und wollten sehen was passiert. In einer Runde dachte ich, ich hätte einen Reifenschaden, und wollte langsam an die Box. Ich musste ein anderes Auto überholen und rutschte auf dem Öl aus. Anschließend war ich nur noch Passagier und bin im Bergwerk in die Mauer eingeschlagen. Wir sind von der Nordschleife geschlagen worden", meinte der Brite abschließend.

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