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Toro Rosso: Ricciardo fährt schnell und stapelt tief

Der Australier setzte am Donnerstag die viertschnellste Zeit, will aber die Datenanalyse abwarten - Vergne klar geschlagen

(Motorsport-Total.com) - Daniel Riccirado konnte beim Testabschluss in Mugello am Donnerstag aufhorchen lassen. Der Australier musste sich als Vierter mit einer Rundenzeit von 1:21.604 nur Romain Grosjean, Sebastian Vettel und dem mit Ferrari-Heimvorteil ausgestatteten Fernando Alonso geschlagen geben. "Von neuen Teilen verspricht man sich immer eine große Verbesserung. Aber realistisch betrachtet müssen wir das Datenmaterial zur Hand nehmen und sehen, wo wir wirklich stehen", bremst Ricciardo die Euphorie. Unzufrieden scheint der Toro-Rosso-Pilot aber nicht. "Aus dem Cockpit heraus war ich glücklich, wie sich der Wagen angefühlt hat. Auf dieser wunderbaren Strecke zu fahren hat mir wirklich Freude bereitet."

Daniel Ricciardo

In der Gesamtabrechnung bedeutet für den Red-Bull-Junior, der insgesamt 139 Runden fuhr, diese Zeit den fünften Rang - vor Mark Webber und ein Mal mehr weit vor Teamkollege Jean-Eric Vergne, der auf Rang zehn mit einer persönlichen Bestmarke von 1:22.422 Minuten mehr als eine halbe Sekunde hinter dem Stallgefährten zurück ist. "Ein weiterer Tag mit viel Fahrtzeit unter idealen Bedingungen. Insgesamt war es ein sehr produktiver Test für uns", resümiert Chefingenieur Laurent Mekies. "Wir haben es geschafft, das schlechte Wetter vom Dienstag aufzuarbeiten. Wir hatten also effektiv zweieinhalb Testtage."

Fortschritte am Toro Rosso sind offensichtlich vorhanden. "Wir haben einige neue Teile getestet, beide Fahrer haben viele Kilometer abgespult", so Mekies. "Das Team hat in Mugello hart gearbeitet, aber jetzt müssen wir in der Fabrik an diese Arbeit anknüpfen. Es geht darum, die beste Konfiguration und das beste Setup für die anstehenden Rennen zu erarbeiten", unterstreicht der Chefingenieur. "Dazu ist eine sorgfältige Analyse des gesamten Datenmaterials notwendig."

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