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Ricciardo wittert Siegchance: Hamilton muss an Vettel denken

Trotz Respektabstand im Qualifying will Daniel Ricciardo seinen Vorjahressieg wiederholen: Welche Tricks er auf Lager hat und welches Szenario er fürchtet

(Motorsport-Total.com) - Im Qualifying waren die Red-Bull-Piloten Max Verstappen und Daniel Ricciardo mit einer halben Sekunde Rückstand auf Lewis Hamilton und Kimi Räikkönen nicht ganz in Schlagdistanz zu Mercedes und Ferrari. Doch im Rennen soll sich das ändern - auch wegen der aktuellen Konstellation in der WM: Während Herausforderer Sebastian Vettel nach seinem Ladedruck-Verlust im Qualifying von ganz hinten losfahren muss, startet WM-Leader Hamilton aus der Pole. "Er kann es sich leisten, zu verlieren, Dritter oder Vierter zu werden", meint Ricciardo. "Wenn er vor Seb ins Ziel kommt, ist es für ihn wie ein Sieg."

Daniel Ricciardo

Daniel Ricciardos Plan für den Sonntag: Hamilton denkt an die WM, er darf jubeln

Dazu kommt, dass Hamilton den aktuellen Verbrennungsmotor bereits bei den Rennen in Spa und Monza im Auto hatte und noch sechs Rennen damit fahren muss. Und gerade im Titelkampf will man auf keinen Fall einen Ausfall riskieren. "Sie werden den Motor nicht das ganze Rennen lang aufdrehen können, sondern werden konservativ fahren", vermutet Ricciardo. "Das könnte uns bei diesem Rennen in die Hände spielen."

Möglicherweise wird Red Bull versuchen, die Piloten aus der ersten Reihe mit zwei unterschiedlichen Strategien unter Druck zu setzen. Da Verstappen noch je einen frischen Satz Supersoft- und Soft-Reifen zur Verfügung hat, könnte er eventuell auf zwei Stopps setzen und nach dem Stopp mit den weichsten Reifen weiter Druck machen, während Ricciardo, der nur noch einen frischen Soft-Satz hat, die härteren Reifen aufzieht.

"Wir können die Strategie splitten, wenn das hilft und wir so Druck ausüben können", kündigt Ricciardo an. "Wir haben das im Vorjahr gemacht, was auch mit dem Safety-Car zu tun hatte, und er kam damals sehr früh an die Box", erinnert er sich.

Daniel Ricciardo

Ricciardo fürchtet im Rennen nur eine Soloflucht durch Kimi Räikkönen

Und dann wäre da noch die Möglichkeit, dass es am Sonntag regnet, auch wenn die Prognose derzeit nicht unbedingt darauf hindeutet. "Da wären wir sicher nicht traurig, denn dann sind wir sowieso schnell", weiß Ricciardo. Der Grund? "Wir haben hier ziemlich viel Abtrieb, deswegen würden wir bei Regen sehr konkurrenzfähig sein." Ein Sieg sei allerdings auch realistisch, wenn es trocken bleibt. "Und zwar auch, wenn wir nicht als Erster in die erste Kurve einbiegen."

Nur eines hofft Ricciardo nicht: dass Räikkönen den Start gewinnt. "Dann wird es wahrscheinlich schwierig, ihn einzufangen, denn der Ferrari war das einzige Auto, das bei den Longruns wirklich konstant war", fürchtet er. Vor dem Silberpfeil hat er hingegen keine Angst: "Mercedes sah auf trockener Strecke nicht dominant aus."

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