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Spionageaffäre schuld am McLaren-Rückstand?

29. April 2008 - 11:47 Uhr

(Motorsport-Total.com) - Zwar war McLaren-Mercedes beim spanischen Grand Prix mit Lewis Hamilton auf dem Podium vertreten, allerdings kann dies nicht über den nach wie vor großen Abstand zum Klassenprimus Ferrari hinweg täuschen. Die Ursache für den Rückstand sieht der ehemalige Formel-1-Weltmeister Jackie Stewart in der Spionageaffäre vom vergangenen Jahr.

"McLaren war durch die ganzen Possen im September, Oktober und November so sehr gespalten, dass sowohl das Management als auch viele andere Teammitglieder auf andere Dinge fokussiert und von den wichtigen Sachen abgelenkt waren", beschrieb der Schotte dem 'Telegraph'. "Ferrari ist in einer anderen Liga".

Nach der Spionageaffäre habe die FIA bei der McLaren-Konstruktion für das Jahr 2008 ganz genau hingeschaut, deshalb habe man beim britischen Rennstall auch sehr vorsichtig agieren müssen. "Das war nicht deren Fehler, dass sie ihre Energie dort aufteilen mussten. Aber es hat ihnen richtig wehgetan. Sie müssen jetzt eine Menge aufholen", sagte Stewart mit Blick auf die aktuellen Kräfteverhältnisse.

 

 
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