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Britisches Oberhaus diskutiert über Finanzhilfen

08. März 2008 - 11:13 Uhr

(Motorsport-Total.com) - Der britische Motorsport krankt zurzeit an knappen Kassen. Vor allem die Betreiber des Silverstone-Kurses haben wiederholt Hilferufe in Richtung der Regierung ausgestoßen, um den Grand Prix über das Jahr 2009 hinaus sichern zu können. Gestern stand das Thema auf der Tagesordnung des britischen Oberhauses. Der Vorsitzende des Verbandes der britischen Motorsport-Industrie (MIA), Lord Astor of Hever, hatte eine offizielle Anfrage gestellt, wie es um die zukünftige Unterstützung seitens der Regierung bestellt sei.

Vor allem für den Fall, dass man in der Formel 1 die geplante Budget-Obergrenze durchsetze, malte der Lord ein rabenschwarzes Bild. Nach seiner Ansicht könnte das den Verlust hunderter Arbeitsplätze zur Folge haben: "Das trifft dieses Land viel härter als andere in Europa." Der MIA-Chef forderte ebenso die Klärung von bislang nicht erfolgten Finanzspritzen, die im Jahr 2003 zugesagt worden seien. Im Detail geht es um ein fast 21 Millionen Euro umfassendes Programm, bei dem allerdings nur rund 60 Prozent des versprochenen Geldes geflossen sei.

In Regierungskreisen will man sich in Zukunft um eine langfristige Unterstützung des Motorsport-Gewerbes kümmern. Die Vorsitzende des Oberhauses, Baroness Vadera, kündigte Gespräche mit der FIA, den britischen Formel-1-Rennställen und der MIA an, um über die Situation der Motorsport-Industrie in Großbritannien zu diskutieren.

 

 
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