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Theissen: Spionage-Affäre schadet der Formel 1

03. August 2007 - 12:13 Uhr

(Motorsport-Total.com/sid) - Der Dauerstreit zwischen den Titelkandidaten Ferrari und McLaren-Mercedes schadet nach Auffassung von BMW Motorsportdirektor Mario Theissen der Formel 1. "Es nicht gut für den Sport, wenn solche Dinge im Vordergrund stehen. Die Berufungsverhandlung sollte möglichst bald stattfinden und zu einem schnellen wie eindeutigen Urteil kommen", sagte Theissen.

McLaren-Teamchef Ron Dennis hatte Ferrari zuletzt beschuldigt, beim Saisonauftakt am 18. März in Melbourne mit einem illegalen Auto gewonnen zu haben. Es war der Gegenschlag der Silberpfeil-Fraktion auf die Spionage-Affäre, in der Ferrari den englisch-schwäbischen Rennstall beschuldigt.

Nachdem der WM-Spitzenreiter in der ersten Instanz freigesprochen wurde, soll nun das Berufungsgericht des Automobilweltverbandes FIA den Fall voraussichtlich Ende August untersuchen.

"Alle Beteiligten müssen nun höllisch aufpassen, dass durch die unsägliche Affäre dem Sport nicht großer Schaden zugefügt wird. Die 'Tour de Spritz' ist noch in bester Erinnerung. So einen Skandal kann sich die Formel 1 nicht leisten", hatte der ehemalige Formel-1-Pilot Hans-Joachim Stuck dem 'sid' gesagt.

 

 
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