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Stepney will angeblich Namen nennen
(Motorsport-Total.com/sid) - Der unter Spionage- und Manipulationsverdacht stehende frühere Ferrari-Chefmechaniker Nigel Stepney hat erneut seine Unschuld beteuert und Namen angekündigt, die seiner Meinung nach wirklich für die Weitergabe geheimer Ferrari-Daten an den damaligen McLaren-Mercedes-Chefdesigner Mike Coughlan verantwortlich seien.
"Stepney hat erklärt, dass er unschuldig und bereit ist, die Namen der Leute zu nennen, die er in Verdacht hat", sagte seine Anwältin Sonia Bartolini italienischen Medien. Stepney soll seinem britischen Landsmann Coughlan 780 Seiten geheimer Ferrari-Daten zugespielt haben. Zudem wird ihm vorgeworfen, vor dem Monaco-Grand-Prix ein Düngemittel in die Benzintanks der Autos von Kimi Räikkönen und Felipe Massa geschüttet zu haben.
Dem 48-jährigen Stepney könnten im Falle einer Verurteilung wegen Spionage, Verbreitung industrieller Geheimnisse und Sabotage bis zu vier Jahre Haft drohen.
Laut der italienischen Tageszeitung La Repubblica fordert Stepney zudem ein Treffen mit Ferrari-Generaldirektor Jean Todt. Er habe Beweise, die seine Unschuld belegen, zitiert die Zeitung Stepney. Die wolle er Todt vorlegen.








