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Brawn: Fahrer-Faktor bei der Entwicklung ist ein "Irrglaube"

25. Juni 2007 - 11:04 Uhr

(Motorsport-Total.com) - Angesichts der Performance-Probleme, mit denen Ferrari zu kämpfen hatte, wurden in den Medien Rufe nach einem Comeback von Michael Schumacher laut. Der Deutsche ging tatsächlich wieder im Formel-1-Boliden auf die Strecke - aber nur am Wochenende anlässlich des 60-jährigen Jubiläums von Ferrari in seinem alten Auto auf der Teststrecke der Italiener.

Dass Michael Schumacher dabei helfen könnte, den F2007 wieder in ein Siegerauto zu verwandeln, ist laut Ex-Ferrari-Technikdirektor Ross Brawn ein "Irrglaube", wie der Brite gegenüber 'auto, motor und sport' erklärt: "Es ist ein Irrglaube zu denken, der Fahrer könne einem Ingenieur sagen, wie er das Auto schneller machen soll. Die Rolle des Fahrers beschränkt sich darauf, Fahreindrücke zu beschreiben, um die Daten richtig zu deuten."

Bei den Testfahrten in Silverstone hat Ferrari intensiv daran gearbeitet, jenes Problem in den Griff zu bekommen, das man seit der Generalüberholung des Autos nach den ersten Überseerennen hat. Man bekam die Reifen nicht schnell genug auf Betriebstemperatur, und stand deshalb im Qualifying zu weit hinten, während der Speed im Rennen konkurrenzfähig war, was die schnellste Rennrunde von Kimi Räikkönen in Indianapolis untermauert hat. Bei den Versuchen in Großbritannien hat man nach Aussage von Felipe Massa das Problem in den Griff bekommen.

 

 
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