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Nico Hülkenberg

 
Steckbrief
Aktuelles Team Sahara Force India F1 Team
Startnummer 27
Porträt (Stand: 04. Februar 2014) Jedes Jahr sucht Nico Hülkenberg sein Glück auf's Neue: 2014 greift er wieder für Force India ins Lenkrad, nachdem er zwischenzeitlich bei Sauber unter Vertrag stand. Es ist der dritte Teamwechsel für den Mann aus Emmerich in der vierten Saison seiner Formel-1-Karriere, die im Jahre 2010 bei Williams begann. Seit dem Debüt gab es viele Erfolge, aber auch so manchen Umweg. Immer wieder kämpfte der talentierte und akribisch arbeitende Hülkenberg dagegen an, nicht von finanzstarken Paydrivern ausgestochen zu werden.

Kaum jemand weiß so gut wie der Deutsche: Der Weg in die Formel 1 ist steinig. Das familiäre Umfeld muss bereit sein, dem Sportler bestmöglich Hilfe zu bieten. Bei Hülkenberg passte alles zusammen. Ohne seine Eltern wäre er heute nicht dort, wo er ist. Dass es mit einem gewissen Risiko verbunden ist, alles auf eine Karte zu setzen, hat er nie angezweifelt: "Von dem Moment an, als ich mich in das Kart gesetzt habe, war klar, dass ich das durchziehe. Dass man scheitern könnte, daran habe ich nie gedacht - oder es in schlechten Momenten verdrängt."

Hülkenberg ist schnell, ehrgeizig und zielstrebig. Einmal im Kart den Puls gefühlt, war für den damals siebenjährigen Nico sofort klar: Sein Herz schlägt für den Rennsport, seine Zukunft sieht er in der Formel 1: "Ich hatte Riesenglück, denn mein Vater war großer Motorsportfan. Als ich ihm sagte, dass ich gerne mal fahren möchte, hat er sofort eingewilligt." Zurecht, wie sich später herausstellte. Zunächst gewann Hülkenberg im Alter von 15 Jahren die Deutsche Junioren-Kartmeisterschaft. Drei Jahre später holte er sich in der Formel BMW den Deutschen Meistertitel.

Es folgte ein weiterer Meilenstein: Nach einer erfolgreichen Teilnahme an der A1GP-Serie gelang ihm der Sprung in die Formel-3-Euroserie, darüber hinaus gewann er das prestigeträchtige Formel-3-Masters in Zolder. Die Führungsrolle schien ihm auf den Leib geschnitten - seine Stärke im Zweikampf war Programm und zählt heute neben seiner Rennintelligenz zu seinen größten Stärken. Williams wurde auf den jungen Fahrer aufmerksam und lud ihn zu Testfahrten ein. Hülkenberg überzeugte und unterschrieb 2008 einen Testfahrervertrag.

2009 folgte die GP2-Serie - und er brillierte. Er siegte fünfmal und gewann die Meisterschaft überlegen. Der Lohn für die Mühen waren ein Einsatzcockpit in Grove für die folgende Saison und eine kleine Sensation in Brasilien: Bei schwierigen Mischbedingungen foppte Hülkenberg die versammelte Elite mit einer sagenhaften Qualifying-Bestzeit, über eine Sekunde schneller als Sebastian Vettel im Red Bull. Trotz dieser Galavorstellung und sieben Punktresultaten war im Winter Schluss bei Williams. Die Ölmillionen des Pastor Maldonado waren mehr wert.

Bei Force India fand Hülkenberg als Testfahrer einen neuen Arbeitsplatz, 2012 rückte er dann in das Stammcockpit auf und punktete in elf von 20 Rennen. Und wieder gab es die Gala in Sau Paulo: Der Grand Prix von Brasilien 2012 zählt bis dato zu den größten Highlights in seiner Karriere. Ein Sieg war möglich, beinahe hätte der Rheinländer sogar den ganz großen Coup gelandet. 30 Runden lang hielt er sich in einem spektakulären Kampf souverän an der Spitze, ehe es zur Kollision mit Lewis Hamilton kam und sich die Träume zerschlugen. Trotzdem kürte seine Saison 2012 mit einem fünften Platz und den elften Gesamtrang in der Fahrer-WM.

Anschließend wählte Hülkenberg die Risiko-Variante und schloss sich trotz allem Bemühen des Force-India-Patron Vijay Mallya der Sauber-Mannschaft an. Dort lief es erst gegen Ende der Saison rund, besonders in Südkorea. In Yeongam glückte ihm mit Rang vier das beste Formel-1-Ergebnis seiner Karriere, für Platz zehn galt das Gleiche in Bezug auf die Fahrer-WM. Bereits zuvor hatte Hülkenberg seinen Vertrag bei den Schweizern gekündigt. Es gab ernsthafte Verhandlungen mit Ferrari, wo Superstar Kimi Räikkönen den Vorzug erhielt. Bei Lotus war es erneut Maldonado, der sich den Drive mit üppiger Mitgift sicherte. Mallya jedoch nahm "Hülk" mit Kusshand ein zweites Mal.

Hülkenberg gilt als ausgewiesener Teamplayer. Das ist bei ihm nicht nur Pflichtprogramm, sondern ein entscheidender Teil seiner Persönlichkeit. Neben seinem technischen Verständnis für das Auto trägt er mit seiner entspannten, humorvollen und aufgeschlossenen Art zum positiven Teamgeist bei. Bevor er Williams-Stammfahrer wurde, machte er beim Team ein Praktikum und tingelte durch jede Abteilung. Dafür hatte er sich extra eine Bleibe in der Studentenstadt Oxford gesucht. Privat ist er mit Freundin Laura, einer angehenden Polizistin, glücklich. Seine Eltern besitzen eine Speditionsfirma in seiner Heimatstadt Emmerich, in der der Filius den Beruf des Speditionskaufmanns lernte.
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Geburtsort Emmerich (Deutschland)
Wohnort Schweiz
Geburtsdatum 19. August 1987
Nationalität Deutschland
Größe 1,84 m
Gewicht 74 kg
Stärken - gutes technisches Verständnis
- hoher Grundspeed
- professionelles Auftreten
- zielstrebig und ehrgeizig
Schwächen - braucht Zeit, um sich an neue Umstände zu gewöhnen
Familienstand ledig (Freundin Laura)
Erlernter Beruf Speditionskaufmann
Hobbies Lesen, Kino ("Fluch der Karibik"), TV-Serie "24", Freunde treffen
Lieblingssportarten Kartfahren, Joggen, Mountainbike, Tennis
Lieblingsessen Sushi
Was Sie über ihn noch nicht wussten Nico Hülkenberg ist kurzsichtig und trägt im Auto Kontaktlinsen. Mit 13 Jahren wurde er zum ersten Mal in einer Radarfalle geblitzt, sein Vater schlafend auf dem Beifahrersitz.
Was hinter der Startnummer steckt Obwohl er bei Ferrari nicht zum Zuge kam, wählte Nico Hülkenberg für seine Karriere die legendäre 27, die lange Zeit auf dem Auto der Scuderia prangte. Ob sich der Emmericher in Zukunft doch noch in Maranello sieht, verrät er nicht, dafür den Hintergrund der Wahl: "Sie ergibt sich aus der Addition meines Geburtstages und sie hat mir bisher oft Glück gebracht."
Geschätztes Jahresgehalt 1,0 Million Euro
Manager Werner Heinz
Karriereweg - Deutscher Junioren-Kartmeister (2000)
- Deutscher Kartmeister (2001)
- 1. Formel BMW Deutschland (2005)
- 3. Formel BMW Weltfinale (2005)
- Sieger Speed-Academy (2005)
- 5. Deutsche Formel 3 (2006)
- 1. A1GP-Serie (2006/07)
- 3. Formel-3-Euroserie (2007)
- 1. Formel-3-Masters in Zolder (2007)
- 1. Formel-3-Euroserie (2008)
- 1. GP2 (2009)
Karriere in der F1 - Testfahrer Williams (2008-2009)
- Williams (2010)
- Testfahrer Force India (2011)
- Force India (2012)
- Sauber (2013)
- Force India (2014-?)
Formel-1-Debüt 14.03.2010 beim GP / Sachir
Im Alter von: 22 Jahren und 208 Tagen
Erste Punkte Platz 10
04.04.2010 beim GP Malaysia / Sepang
Im 3. Rennen der Karriere
Im Alter von: 22 Jahren und 229 Tagen
Erste Pole Position 07.11.2010 beim GP Brasilien / Interlagos
Im 18. Rennen der Karriere
Im Alter von: 23 Jahren und 81 Tagen
Bestes Erg. Quali Pole Position
Bestes Erg. Rennen 4. Platz
Bestes Erg. WM 10. Platz mit 51 Punkten (Saison 2013)
Die letzten WMs
SaisonPunkteSiegePolesPod.SRs
201351
2012631
2010221
Starts 65
Siege 0
Punkte 164
Quote: 2,52 Punkte pro Rennen
Schn. Rennrunden 1
Quote: 2 Prozent
Poles 1
Quote: 1 Prozent
Ausfallquote 11 Prozent

 

 
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