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Wehrlein & Ericsson: Formel-1-Zukunft weiter ungewiss

Die Sauber-Fahrer Pascal Wehrlein und Marcus Ericsson gehen in das letzte Rennen der Formel 1 2017, ohne zu wissen, ob sie auch 2018 am Start sein werden

Pascal Wehrlein, Marcus Ericsson
Pascal Wehrlein und Marcus Ericsson befinden sich weiter auf Jobsuche
© LAT

(Motorsport-Total.com) - Noch ein Rennwochenende in der Formel-1-Saison 2017 - und dann? Das ist die große Frage für Pascal Wehrlein und Marcus Ericsson, denn die beiden Sauber-Piloten verfügen noch nicht über einen Vertrag für die Formel 1 2018. Und eine Bekanntgabe steht offenbar nicht bevor. Die Zeichen stehen weiter auf Abschied vom Rennstall aus der Schweiz, wenngleich auch dort noch unklar ist, was die Zukunft bringt.

Wehrlein jedenfalls fliegt nach dem Finalrennen der Formel 1 2017 in Abu Dhabi zurück nach Hause. Eine Teilnahme an den für die kommende Woche angesetzten Testfahrten ist für ihn nicht geplant. "Ich würde aber lieber nächste Woche gleich nochmals fahren", sagt der Mercedes-Junior.

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Dass Abu Dhabi das Ende seiner Formel-1-Karriere bedeuten könnte, sei ihm bisher nicht durch den Kopf gegangen. Wehrlein meint weiter: "Es ist immer noch nicht vorstellbar, nächstes Jahr keine Rennen zu fahren. Meine Priorität ist, nächstes Jahr Rennen zu fahren, definitiv. Am liebsten in der Formel 1." Aber wenn nicht dort, wo sonst? Auch dazu habe er sich "noch keine Gedanken gemacht", wie er sagt. "Erst mal sehen, was passiert", sagt Wehrlein.

Testfahrer werden - ja oder nein?

"Am liebsten weiß man vor dem letzten Rennen Bescheid, dann kann man sich nach dem letzten Rennen vorbereiten. Die letzten zwei Jahre war es aber auch immer Januar oder Februar, von daher kann es durchaus auch noch etwas dauern", erklärt der Deutsche und kündigt an: "Ich werde weiterhin trainieren. Nächste Woche wird ein bisschen ruhiger, aber dann geht es direkt weiter. Ich bräuchte keinen Urlaub, sondern würde mich freuen, wenn es weitergehen würde."

Eine Rolle als Testfahrer schließt Wehrlein weiterhin aus. Sein aktueller Sauber-Teamkollege Ericsson hingegen würde sich auf einen solchen Deal einlassen, wie er sagt: "Als Fahrer möchte man in der Formel 1 bleiben, auch wenn das heißt, dass man dritter Fahrer ist. Mein Hauptziel ist aber, Stammfahrer zu bleiben."

Dazu sieht Ericsson jedoch nur eine realistische Möglichkeit: Sauber. "Das ist meine Chance, in der Formel 1 zu bleiben", sagt der Schwede. "Darauf zielen wir ab. Es besteht eine gute Chance, aber leider ist nichts entschieden. Es fühlt sich seltsam an, wenn man in das letzte Saisonrennen geht und für das kommende Jahr noch nichts hat. Trotzdem bin ich zuversichtlich, dass ich auch in der nächsten Saison im Grid sein werde. Aber in diesem Geschäft kann man nie sicher sein, bevor man einen unterschriebenen Vertrag hat."

Ericsson: Ferrari-Entscheidung hat Vorrang

Und bevor er zum Füller greifen könne, müsse erst an anderer Stelle Tinte trocknen, meint Ericsson weiter. "Wie ich gehört habe, hängt es an Gesprächen mit Ferrari und wie groß die Zusammenarbeit sein soll. Ich weiß, dass Ferrari zwei Fahrer im Team haben möchte. Das ist meine Hauptsorge derzeit." Denn sollte das italienische Traditionsteam seine Junioren Charles Leclerc und Antonio Giovinazzi als Stammpiloten bei Sauber unterbringen, stünde Ericsson auf einmal ohne Cockpit da.

Er rechnet aber nicht mit einer Bekanntgabe an diesem Wochenende. "Ich habe jedenfalls nichts unterschrieben. Wenn sie eine Verkündung machen, sind das für mich keine guten Neuigkeiten", meint er. Auch deshalb beschäftige er sich bereits mit anderen Meisterschaften. "Mein Management", sagt Ericsson, "hält sich die Optionen offen und pflegt Kontakte in anderen Serien, aber für mich als Fahrer liegt der Fokus auf dem Fahren. Wenn ich auf das kommende Jahr schaue, sehe ich mich in der Formel 1."

"Wenn ein Fahrer aber aus der Formel 1 raus ist, ist ein Comeback normalerweise schwierig. Ich war vier Jahre am Ende des Feldes, deswegen wird es sowieso schwierig. Darum ist es für mich wirklich wichtig, weiter zu versuchen, im kommenden Jahr hier zu sein."

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