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Niki Lauda erklärt: Darum habe ich keine Freunde

Ein bewegtes Leben, aber keine Freunde: Niki Lauda erklärt, warum das so ist, und warum er heute ein ganz anderer Mensch ist als während seiner aktiven Karriere

Niki Lauda, Helmut Marko
Niki Lauda und Helmut Marko verstehen sich gut - sind aber keine Freunde
© Sutton

(Motorsport-Total.com) - Niki Lauda erklärte in der Vergangenheit öffentlich bereits häufiger, dass er "keine Freunde" habe. In einem Interview auf dem Youtube-Kanal des Journalisten Graham Bensinger hat der dreimalige Weltmeister nun auch verraten, warum das so ist. "Das stimmt - und alle sind deswegen sauer. Das Problem ist, dass dich eine Menge Leute bedrängen, sobald du berühmt wirst. Sie wollen aus diesem und jenem Grund dein 'Freund' sein", schildert der heute 68-Jährige seine Situation.

"Dagegen habe ich mich geschützt", erklärt er und ergänzt: "Ein echter Freund ist jemand, mit dem man 24 Stunden über jedes Problem sprechen kann. Und ehrlich gesagt kenne ich keinen einzigen, bei dem ich das machen würde." Außerdem gibt er zu, dass er während seiner aktiven Karriere häufig ein "Arschloch" gewesen sei - keine gute Voraussetzung, um Freundschaften zu schließen.

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"Zu meiner Zeit war das Rennfahren sehr gefährlich", erinnert der Österreicher und erklärt: "Ich musste mich zu 100 Prozent auf meinen Job konzentrieren - denn mit einem Fehler hätte ich mich selbst umgebracht. [...] Deswegen musste ich alles abblocken." Heute sei er aber eine ganz "normale" Person, denn: "All dieser Druck ist jetzt weg." Lauda erklärt: "Jetzt ist das alles anders, denn ich fahre ja nicht mehr."

"Rush" - Szenen aus dem Kinofilm

Der Kampf um den WM-Titel 1976


September 2013
Foto 1 von 12
Die Formel 1 im Jahr 1976. Der Kampf Mann gegen Mann. Im ständigen Bewusstsein der Gefahr, die hinter jeder Kurve lauern kann. Der Motorsport ist zu dieser Zeit alles andere als sicher. Schwere Unfälle sind beinahe an der Tagesordnung, selbst Todesfälle sind keine Ausnahme. Und doch gibt es sie: PS-Helden, die Sonntag für Sonntag alles daran setzen, ihre Rivalen hinter sich zu lassen. Rennfahrer wie James Hunt oder Niki Lauda, die zu den Besten ihrer Zunft zählen. Rennfahrer, die nur ein Ziel kennen. Und sie tun einfach alles dafür, es zu erreichen. "Rush - Alles für den Sieg", das ist ihre Geschichte. Und diese Geschichte kommt bald in die deutschen Kinos. Sehen Sie hier vorab einige Filmszenen und erfahren Sie mehr über den spektakulären Blockbuster von Hollywood-Regisseur Ron Howard!
Die Formel 1 im Jahr 1976. Der Kampf Mann gegen Mann. Im ständigen Bewusstsein der Gefahr, die hinter jeder Kurve lauern kann. Der Motorsport ist zu dieser Zeit alles andere als sicher. Schwere Unfälle sind beinahe an der Tagesordnung, selbst Todesfälle sind keine Ausnahme. Und doch gibt es sie: PS-Helden, die Sonntag für Sonntag alles daran setzen, ihre Rivalen hinter sich zu lassen. Rennfahrer wie James Hunt oder Niki Lauda, die zu den Besten ihrer Zunft zählen. Rennfahrer, die nur ein Ziel kennen. Und sie tun einfach alles dafür, es zu erreichen. "Rush - Alles für den Sieg", das ist ihre Geschichte. Und diese Geschichte kommt bald in die deutschen Kinos. Sehen Sie hier vorab einige Filmszenen und erfahren Sie mehr über den spektakulären Blockbuster von Hollywood-Regisseur Ron Howard!

"Ich habe ein normales und ungefährliches Leben. Ich habe mich komplett verändert", beteuert er und ergänzt: "Heute versteht das keiner mehr, denn in den Siebzigern und Achtzigern waren diese Autos so gefährlich, dass es pro Jahr ein oder zwei Todesfälle gab. Jeder musste seinen Weg finden, um damit umzugehen." Er selbst wählte den Weg, nichts und niemanden an sich heran zu lassen.

Lauda war in seinem Leben zweimal verheiratet. Zunächst mit Marlene Knaus, die auch eine wichtige Rolle im Film "Rush" spielt, der sich mit der Formel-1-Saison 1976 und Laudas Feuerunfall am Nürburgring befasst. Seit 2008 ist Birgit Wetzinger die Frau an seiner Seite. Insgesamt hat Lauda fünf Kinder - aber nach eigener Aussage keinen echten Freund. "Er hat jetzt einen halben Freund", scherzte Toto Wolff einmal in Anspielung auf sich selbst.

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