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Teamchef: Max Verstappen ein anderer Typ als Sebastian Vettel

Christian Horner hält den Niederländer für "den coolsten Typen überhaupt" und lobt seine neue Qualifying-Stärke - Technikpech sei charakterbildend gewesen

Max Verstappen, Sebastian Vettel
Max Verstappen und Sebastian Vettel seien unterschiedliche Charaktere, sagt Horner
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Red-Bull-Teamchef Christian Horner erkennt kaum Gemeinsamkeiten zwischen seinem aktuellen Hoffnungsträger Max Verstappen und seinem früheren Schützling Sebastian Vettel. Wie er infolge des glanzvollen Sieges des Niederländers beim Malaysia-Grand-Prix erklärt, würde es sich um unterschiedliche Charaktere handeln. "Max ist ein anderer Typ als Sebastian", stellt Horner fest, relativiert seine Einschätzung jedoch: "In außergewöhnlichen Fahrern lassen sich Parallelen erkennen."

Horner spricht von Nerven wie Drahtseilen, die beide Piloten einen würden: "Sebastian war unter großem Druck sehr stark und Max verfügt ebenfalls über diese Fähigkeit." Und nicht nur das - der 20-Jährige soll laut seinem Boss in Sepang sogar unter Beweis gestellt haben, dass er noch abgezockter agieren würde als Vettel: "Ehrlich gesagt war er der coolste Typ überhaupt", findet Horner.

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Vettel und Verstappen eint, dass sie nach kurzen Juniorkarrieren und der Aufnahme in die Red-Bull-Förderung beide als Teenager in die Formel 1 kamen - und für Toro Rosso fuhren, um anschließend in das A-Team aufzusteigen. Während der Deutsche Mark Webber vor schwierige Aufgaben stellte, macht Verstappen ebenfalls einem Australier - nämlich Daniel Ricciardo - das Leben schwer.

Horner erkennt darin eine "traumhafte Situation für das Team" und ist überzeugt, dass sich seine Piloten gegenseitig zu Höhenflügen treiben würden. Verstappen hätte sich deshalb im Qualifying verbessert: "Er ist gerade samstags imponierend stark geworden. Und wir wissen, dass Daniel einer der Besten überhaupt ist", erklärt der Teamchef, warum der Sepang-Sieger nun öfter die Nase vorne hat.

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30.09-01.10.2017
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Max Verstappen hat sich seinen ersten "echten" Sieg gewünscht, einen, den er nicht wegen einer Mercedes-Kollision erbt wie in Barcelona 2016. Jetzt hat er ihn! Beim 19. und (vorerst?) letzten Grand Prix von Malaysia triumphiert er vor Lewis Hamilton und Daniel Ricciardo. Mit einer "perfekten" Fahrt, wie Experte Martin Brundle attestiert.
Max Verstappen hat sich seinen ersten "echten" Sieg gewünscht, einen, den er nicht wegen einer Mercedes-Kollision erbt wie in Barcelona 2016. Jetzt hat er ihn! Beim 19. und (vorerst?) letzten Grand Prix von Malaysia triumphiert er vor Lewis Hamilton und Daniel Ricciardo. Mit einer "perfekten" Fahrt, wie Experte Martin Brundle attestiert.

Es ist herauszuhören, dass Horner Verstappen den Erfolg von Herzen gönnt. Kein Wunder, nachdem er 2017 Topresultate in der Auslaufzone abstellen musste. "Er war bei so vielen Rennen in exzellenter Ausgangslage: Baku, Montreal oder Spa, aber Dinge außerhalb seiner Macht sind schiefgegangen", erinnert der Brite an die vielen Technikpannen. "Er hätte in dieser Saison so viele Podestplätze einfahren können. Mir hat schon der Magen gegrummelt, als wir das Auto RB13 genannt haben."

Doch die Misere hätte ihr Gutes, findet Horner. "Es hat dazu geführt, dass er die guten Tage mehr zu schätzen weiß. Es wird den Champagner süßer schmecken lassen. Er ist junger Mann und das Jahr war sehr charakterbildend für ihn. Er wird am Ende der Saison ein erfahrener Mensch sein."

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