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Suzuka-Facts: Alles, was du wissen musst!

Die Pirelli-Reifenvorschau auf Suzuka: Wie schwierig sind 130R & Co.? Und im Formel-1-Talk klären wir, wer der größte Partylöwe im Starterfeld ist ...

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2017 findet zum 33. Mal ein Grand Prix von Japan statt. Das Rennen feierte 1976 in Fuji sein Debüt im Formel-1-Kalender. 1977 wurde ein weiterer WM-Lauf in Fuji ausgetragen. Erst 1987 feierte Japan mit Suzuka ein Comeback. Seither wird das Rennen dort ausgetragen, unterbrochen nur von einem weiteren Fuji-Gastspiel 2007 und 2008.
2017 findet zum 33. Mal ein Grand Prix von Japan statt. Das Rennen feierte 1976 in Fuji sein Debüt im Formel-1-Kalender. 1977 wurde ein weiterer WM-Lauf in Fuji ausgetragen. Erst 1987 feierte Japan mit Suzuka ein Comeback. Seither wird das Rennen dort ausgetragen, unterbrochen nur von einem weiteren Fuji-Gastspiel 2007 und 2008.

(Motorsport-Total.com) - Am Freitag beginnt mit dem ersten Freien Training der Grand Prix von Japan in Suzuka. Der Suzuka Circuit ist 5,807 Kilometer lang und seit 1987 (fast) ununterbrochen Bestandteil des Formel-1-Kalenders. Den Streckenrekord hält Felipe Massa mit einer Bestzeit von 1:29.599 Minuten, aufgestellt 2006 auf Ferrari.

Mit dieser Artikelreihe, die 2017 jeden Mittwoch oder Donnerstag vor einem Grand Prix erscheint, wollen wir unsere Leser standardisiert über die wichtigsten Facts vor dem Rennwochenende informieren. Welche Reifen hat Pirelli für die Teams im Angebot? Was hat sich an der Strecke seit dem letzten Rennen verändert? Wer sind die von der FIA nominierten Rennkommissare? Und wo liegen die DRS-Zonen zum Überholen?

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Darüber hinaus bieten wir in den sogenannten "FIA-Fast-Facts" (eine diesem Artikel angefügte Fotostrecke) begleitende Informationen. Etwa: Warum Michael Schumacher neunmal in Japan gewonnen hat, die Statistik ihn aber trotzdem nur sieben Mal als Sieger beim Japan-Grand-Prix führt.

Für die Antworten jetzt durchklicken!

Reifen

Der legendäre Circuit in Suzuka ist eine Traditionsstrecke, welche die Reifen extrem belastet. Grund dafür sind die enorm hohen Energiemengen, die dort auf sie wirken. Gleichwohl nominierte Pirelli erstmals nicht die härteste Mischung der aktuellen Range, sondern den P Zero White (medium), den P Zero Yellow (soft) sowie den P Zero Red (supersoft).

Diese Mischungen müssen die langen und schnellen Kurven des Tracks meistern - darunter die 130R mit der längsten kontinuierlich wirkenden g-Kraft-Belastung, und die Spoon -, die den Reifen während einer Runde permanent Höchstleistung abverlangen.

Im bisherigen Saisonverlauf lagen die Zeiten der schnellsten Runden während eines Rennens bis zu fünf Sekunden unter denen des Vorjahres. Auch für Suzuka wird eine deutliche Verbesserung erwartet. Um den besten Kompromiss zwischen Performance und Haltbarkeit zu finden, steht den Teams eine breite Auswahl an Strategiemöglichkeiten zur Verfügung.

Reifen-Key-Facts

Die in den Kurven auftretenden Seitenkräfte belasten die Reifen noch stärker als die Traktions- und Bremskräfte.

Zu dieser Jahreszeit sind die Witterungsbedingungen und infolgedessen die Streckentemperatur kaum vorhersehbar.

Die Abrieb- und Verschleißwerte sind im Allgemeinen sehr hoch. Im vergangenen Jahr war eine Zweistoppstrategie erfolgreich, die mit zahlreichen unterschiedlichen Taktiken umgesetzt wurde.

Die Teams setzen in Suzuka normalerweise auf hohe Abtriebswerte, um die Reifen in den Kurven auf die Fahrbahn zu pressen.

Der Track ist ziemlich eng, was Überholmanöver schwierig macht. Daher kann die richtige Strategie die entscheidende Rolle spielen.

Es ist oft schwierig zu prognostizieren, wie sich der Track entwickeln wird. Eine andere Variable sind mögliche Safety-Car-Phasen.

Erstmals wird in Japan die härteste Slick-Mischung nicht eingesetzt.

McLaren traf für das Heimrennen von Honda die aggressivste Reifenwahl und nominierte mehr supersofte Slicks als jedes andere Team.

Erforderlicher Mindestdruck der Reifen am Start: 22,5 psi (Vorderreifen), 20,5 psi (Hinterreifen).

Limit für den Reifensturz: -3,00 Grad (Vorderreifen), -1,75 Grad (Hinterreifen).

Mario Isola, Leiter Automobilsport von Pirelli

"Beim Großen Preis von Japan setzen wir den Trend dieses Jahres fort, bei einigen Rennen weichere und somit schnellere Mischungen zu nominieren als im Vorjahr. Hinsichtlich der Strecke in Suzuka ist das besonders wichtig, weil der Circuit die Reifen stark belastet. Insbesondere die Seitenkräfte können bei einem nicht angemessenen Reifenmanagement einen hitzebedingten Verschleiß verursachen."

"Einer der Gründe, warum den Fahrern Suzuka so gefällt: Die Autos jagen in diesem Jahr mit den breiteren Reifen deutlich schneller durch die Kurven. Wir werden daher höchstwahrscheinlich einen weiteren Rundenrekord fallen sehen. Nicht zuletzt wirken hier wirklich beeindruckend hohe g-Kräfte auf die Fahrer."

Strecke & Sicherheit

Zusätzlich zu den bestehenden Reifenstapeln wurden in den Kurven 1, 2, 4, 6, 7, 9, 11 und 13 zusätzliche Reifenstapel angebracht.

Am Ausgang der Kurven 1 und 2 wurden neue Doppel-Kerbs installiert und der Kunstrasen durch Asphalt ersetzt.

DRS-Zonen

Beim Grand Prix von Japan gibt es eine DRS-Zone. Der Aktivierungspunkt liegt 100 Meter vor der Kontrollinie. Ob DRS ausgelöst werden darf, entscheidet an einem einheitlichen Detektionspunkt. Dieser liegt 50 Meter vor Kurve 16. Beträgt der Rückstand auf das vorfahrende Auto am Detektionspunkt weniger als eine Sekunde, darf DRS aktiviert werden.

Boxengassen-Speedlimit

80 km/h für Freie Trainings, Qualifying und Rennen. Ohne Ausnahmen.

FIA-Rennkommissare

Tim Mayer ist der Sohn des ehemaligen McLaren-Teamchefs Teddy Mayer. Zwischen 1992 und 1998 organisierte er IndyCar-Rennen und betätigte sich im Streckenbau, ehe er zu einem der Gründerväter der CART-Serie wurde. Als US-Delegierter der FIA ist er heute für alle WM-Events in seinem Heimatland zuständig. Obendrein mischt er immer noch in der Langstrecken-Rennserie IMSA mit.

Nish Shetty ist Richter des Internationalen Berufungsgerichts der FIA und Funktionär in seinem Heimatland Singapur. Beim Grand Prix von Singapur ist er der nationale FIA-Kommissar. Zudem ist er im Motorsportverband von Singapur als Rechtsbeistand und Komiteemitglied engagiert. Abseits des Motorsports ist er Leiter für die Schlichtung internationaler Auseinandersetzungen im Raum Südostasien bei der Kanzlei Clifford Chance.

Tom Kristensen aus Dänemark ist mit neun siegen der erfolgreichste Fahrer in der Geschichte der 24 Stunden von Le Mans. Erst 2014 erklärte er seinen Rücktritt. Kristensen fuhr in seiner aktiven Zeit Formelautos, Tourenwagen und testete sogar Formel 1. Am erfolgreichsten war er jedoch im Sportwagen. Für das Joest-Team gewann er 1997 erstmals in Le Mans. Nach zwei Jahren auf BMW gewann er Le Mans ab 2000 für Joest-Audi dreimal hintereinander. 2003 triumphierte er auf Bentley. Alle Le-Mans-Siege danach feierte Kristensen wieder mit Audi. 2013 wurde er zudem Langstrecken-Weltmeister.

Der vierte Rennkommissar für Suzuka wird vom nationalen Verband in Japan gestellt.

Eine Runde mit Romain Grosjean

"Suzuka 2013 war ein besonderes Rennen für mich. Ich war Vierter in der Startaufstellung und führte nach der ersten Kurve. Dann splittete Red Bull die Strategie. Ich führte 26 Runden lang, konnte aber nicht gewinnen. Trotzdem eine tolle Erinnerung. Mir war klar, dass alle Kameras auf mir waren, und ich dachte nur, dass ich ja nicht abfliegen darf! Ein wunderschönes Gefühl. Nach dem Rennen ging ich zum Bahnhof, und da waren tausende Fans. Es war hektisch, aber eine Erinnerung für die Ewigkeit."

"Suzuka ist eine der Strecken, wo du viel Anpressdruck und ein wirklich stabiles Auto in schnellen Kurven brauchst. Viel macht aus, für die S-Kurven im ersten Sektor das nötige Vertrauen zu finden. In den S-Kurven kannst du weder Unter- noch Übersteuern gebrauchen. Ich würde Suzuka schon eine Fahrerstrecke nennen. Aber im Grunde kann der Fahrer auch nicht viel mehr ausmachen als auf anderen Strecken, wenn die Balance nicht stimmt. Das diktiert die Performance."

"Überholmöglichkeiten sehe ich vor Kurve 1, aber nur mit DRS. Und die Bremszone vor der Schikane vor Start und Ziel. Eventuell noch die Haarnadel. Aber fahren wir eine Runde ab, oder? In die Kurven 1 und 2 fährst du mit sehr hoher Geschwindigkeit ein. Lange Kurven mit einem schwierigen Ausgang."

"Der erste Sektor besteht aus einer Kurvenfolge, in der du überall die Linie perfekt treffen musst. Am schwierigsten ist das in Kurve 7 und 8, den Hügel hinauf, wo die Traktion eine große Rolle spielt. Dann folgt eine Doppel-Rechts, sehr schnell, mit einem tückischen Randstein dazwischen."

"Wir fahren weiter durch die Brücke und bremsen die Haarnadel hart an. Bis zu den Spoon-Kurven kommt es auf Traktion an. Genau wie in Kurve 1: schnell am Eingang, runterschalten für den zweiten Teil, sehr wichtiger Ausgang auf die lange Gegengerade. Und dann folgt noch die 130R und eine weitere harte Bremszone vor der letzten Schikane. Aus der heraus brauchst du übrigens eine Menge Gefühl mit dem Gaspedal."

Zeitplan und Teilnehmer der FIA-Pressekonferenzen

Donnerstag, 15:00 Uhr Ortszeit (08:00 Uhr MESZ):
Felipe Massa (Williams)
Daniel Ricciardo (Red Bull)
Lance Stroll (Williams)
- - -
Valtteri Bottas (Mercedes)
Stoffel Vandoorne (McLaren)
Pascal Wehrlein (Sauber)

Freitag, 16:00 Uhr Ortszeit (09:00 Uhr MESZ):
Cyril Abiteboul (Renault)
James Allison (Mercedes)
Mattia Binotto (Ferrari)
- - -
Yusuke Hasegawa (Honda)
Ayao Komatsu (Haas)
Paddy Lowe (Williams)

Unmittelbar nach Qualifying und Rennen:
Die Top 3 des Qualifyings beziehungsweise Rennens.

Formel-1-Talk vor dem Grand Prix von Japan

Unter dem Motto "Racer, Kämpfer, Champions" steht der aktuelle Formel-1-Talk Starting Grid vor dem Grand Prix von Japan. Wir beleuchten für alles Wichtige zum bevorstehenden Rennwochenende in Suzuka und schwelgen außerdem in Erinnerungen an die legendärsten Rennen auf dieser Piste. Außerdem klären Kevin Scheuren, Ole Waschkau und Chefredakteur Christian Nimmervoll, wer der beste Racer und wer der größte Partylöwe der Formel 1 ist! Kompakt in wie gewohnt 60 Minuten. Jetzt hören mit unserem Audioplayer oder via iTunes downloaden für die nächste längere Autofahrt!

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