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McLaren-Rennleiter: "Vandoorne hatte es besonders schwer"

Stoffel Vandoorne hatte bei McLaren keinen leichten Einstand, doch seine Formkurve zeigt nach oben - Eric Boullier lobt die Entwicklung des Rookies

Stoffel Vandoorne
Stoffel Vandoorne erntet Lob vom Team: Seine Formkurve zeigt nach oben
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Sich in seiner Debütsaison mit einem zweifachen Formel-1-Weltmeister im eigenen Team messen lassen zu müssen, ist für Rookie Stoffel Vandoorne kein leichtes Brot. Hinzu kommt die mangelnde Konkurrenzfähigkeit von McLaren-Honda, insbesondere in puncto Zuverlässigkeit. Dennoch gelang es dem jungen Belgier nach einer eher schwachen ersten Saisonhälfte sich zuletzt zu steigern. Zwei siebte Plätze in Singapur und Malaysia sind Zeugnis dessen.

Damit konnte Vandoorne in der WM-Tabelle sogar an Teamkollege Fernando Alonso vorbeiziehen. McLarens Renndirektor Eric Boulliers führt den Aufwärtstrend des Youngsters darauf zurück, dass er seinen Fahrstil angepasst und im Umgang mit den Reifen an Erfahrung gewonnen habe. "Harte Arbeit, Vertrauen, Zuversicht und Talent", lobt Boullier seinen Schützling und stellt ihm erschwerte Bedingungen in Rechnung.

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"Jeder junge Fahrer, der in den letzten fünf Jahren in die Formel 1 kam, brauchte wie Stoffel eine gewisse Zeit, um sich einzugewöhnen. Wenn du in einem kleineren Team bist, ist es ruhiger. Aber wenn du bei McLaren bist, an der Seite von Fernando Alonso, macht es das schwieriger", erklärt Boullier und ergänzt: "Seit Juni war unsere Herangehensweise mit Stoffel und seine Herangehensweise mit uns etwas anders."

Man habe am Verständnis für die Formel 1 im Allgemeinen und die Reifen im Speziellen gearbeitet. "Jetzt hat er das Selbstvertrauen, das er braucht, um das Beste aus seinem Auto herauszuholen. Aus diesem Grund sehen wir nun den Stoffel, den wir erwarteten", hält der McLaren-Rennleiter fest. Das bestätigt auch Vandoorne selbst, der sagt: "Die Art und Weise, wie ich mit dem Team und den Ingenieuren arbeite, hat sich stark weiterentwickelt."

Je mehr Zeit er auf der Strecke verbrachte, umso mehr hätten er und das Team verstanden, was der Rookie vom Auto braucht. So sei es von einem "Alonso-Auto" immer mehr zu seinem eigenen geworden. "Jetzt bin ich einfach zuversichtlich, dass die Dinge funktionieren, und das ist ein schönes Gefühl - sich wohl zu fühlen und mit dem Auto tun zu können, was man möchte", freut sich Vandoorne über den Fortschritt.

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