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Haas: Droht Romain Grosjean nach Crash eine Strafe?

Romain Grosjean droht nach seinem Unfall im Qualifying zum Grand Prix von Japan der Formel-1-Saison 2017 eine Startplatz-Strafe für den Klassiker in Suzuka

Romain Grosjean
Romain Grosjeans Unfall aus dem Qualifying hat womöglich ein Nachspiel
© LAT

(Motorsport-Total.com) - Für Haas lief das Qualifying zum 16. Rennen der Formel-1-Saison 2017 in Suzuka alles andere als nach Plan. Wegen eines heftigen Unfalls flog Romain Grosjean bereits in Q1 aus dem Zeittraining. Das Team überprüft nun, ob aufgrund des Einschlags wichtige Teile am Fahrzeug gewechselt werden müssen. Sollte das der Fall sein, schließt das Team eine Startplatz-Strafe gegen Grosjean nicht aus. Sollte er keine Strafe erhalten, wird der 31-Jährige von Platz 13 aus in das Rennen starten.

Am wichtigsten war jedoch, dass Grosjean unverletzt aus dem Auto stieg. Nach dem Unfall teilte er sofort mit, er sei "okay". In seinem zweiten Stint hatte der Franzose mit "einer Menge Untersteuern" zu kämpfen gehabt. "In Kurve 3 habe ich etwas mehr attackiert und war dort schneller unterwegs als im ersten Versuch, aber langsamer als im dritten Freien Training", erklärt Grosjean. "Ich habe es aber nicht übertrieben. Dann habe ich das Auto verloren und versucht, es in Kurve 4 wieder zu fangen." Er habe alles getan, um "auf der Strecke zu bleiben und einen Crash zu verhindern". Es sei aber schon "zu spät" gewesen. Grosjean habe dann das Auto ein zweites Mal verloren. "Als ich auf das nasse Gras geraten bin, hat es mich in die Mauer geschleudert."

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Im ersten Versuch sei das Auto hingegen noch sehr gut gewesen, da das Team nach dem dritten Training eine technische Änderung am Fahrzeug vorgenommen hatte, die gut funktioniert habe. "Ich hatte aber eine kritische Situation in Kurve 11", so Grosjean. "Deshalb habe ich viel Zeit auf Kevin verloren. Mit dem Auto wäre es sicherlich möglich gewesen, in die Top 10 zu fahren." Im zweiten Versuch habe er dann eigentlich nichts anders gemacht. "Wir müssen analysieren, was passiert ist. Morgen werden wir unser Bestes geben, um das Maximum herauszuholen. Wir hoffen natürlich auf einen guten Start und werden dann vielleicht eine etwas andere Strategie nutzen, um so weit wie möglich nach vorne zu kommen."

Grosjeans Teamkollege Kevin Magnussen landete in Q2 mit einer Rundenzeit von 1:29.972 Minuten immerhin auf Platz 13. Aufgrund der Strafen gegen die Konkurrenz wird er am Sonntag von Startplatz zwölf aus ins Rennen starten.

Magnussen war mit der Leistung des Teams im Qualifying alles andere als zufrieden. Haas sei in Suzuka an diesem Wochenende schon "stärker gewesen", meint er. "Am Freitag hatte sich das Fahrzeug viel besser angefühlt. Das hatte vermutlich etwas mit den niedrigeren Streckentemperaturen zu tun." Vor allem die Reifen würden bei kälteren Bedingungen besser arbeiten oder weniger überhitzen. "Wir haben erwartet, im Qualifying auf den Plätzen 16 oder 17 zu landen", verrät Magnussen. "Nun stehe ich sogar auf Platz zwölf. Damit kann ich im Prinzip nicht unzufrieden sein." Im Rennen habe Haas die Chance, in die Top 10 zu fahren. "Wir werden sehen, was möglich ist", sagt Magnussen und fügt hinzu: "Wir wollen punkten."

Teamchef Günther Steiner sprach von einem "harten Tag" für den Rennstall. Dass Magnussen von Startplatz zwölf aus ins Rennen starten wird, sei die einzige gute Nachricht. "Wir müssen schauen, wie groß der Schaden an Romains Fahrzeug ist", so Steiner weiter. "Vielleicht müssen wir Teile austauschen, die uns dann eine Startplatzstrafe einbringen." Für das Team würde es auf jeden Fall ein langer Tag werden. "Das Glück ist momentan nicht auf unserer Seite", sagt Steiner. "Wir werden aber alles geben, um wieder in die Spur zu kommen. Jetzt müssen wir unsere Arbeit machen und uns auf das Rennen vorbereiten. Unser Ziel ist es, wenigstens mit einem Fahrzeug in die Punkte zu fahren."

Bereits nach dem zweiten Freien Training am Freitag hatte es einen Rückschlag für Haas gegeben: Da das Team seine Reifen elektronisch nicht rechtzeitig innerhalb von zwei Stunden registriert hatte, wurde Haas eine Geldstrafe von 5.000 Euro auferlegt. Damit sich der Fehler nicht wiederholt, will der Rennstall aber schon ein neues System installiert haben.

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