Aktuelle Bildergalerien
 
ANZEIGE
 
 
Tests: Zeiten, Termine, Statistik

Exklusives "Testcenter"

Im "Testcenter" finden Sie Zeiten, Termine und unzählige Statistiken zu den Testfahrten in der Formel 1!
Zum Testcenter
 
ANZEIGE
 
 
Apps zu Formel 1, MotoGP, DTM und Co. für Android, iOS und Windows Phone
MOTORSPORT BEI SPORT1

Motorsport bei SPORT1


Die PS Profis - Mehr Power aus dem Pott26.10. 20:30
Die PS Profis - Mehr Power aus dem Pott26.10. 21:30
Motorsport - Porsche Carrera Cup, Magazin28.10. 13:00
Die PS Profis - Mehr Power aus dem Pott28.10. 15:30
Die PS Profis - Mehr Power aus dem Pott28.10. 16:30
Tickets für den Formula One Paddock Club - hier ordern!
Die aktuelle Umfrage

59 Punkte Rückstand: Geht da noch was für Sebastian Vettel?

Ja
Nein
Sie sind hier: Home > Formel 1 > Newsübersicht > News

Force India fordert PS: Rundenrekord darf nicht elf Jahre halten

Wieso Force-India-Betriebsleiter Otmar Szafnauer beim neuen Antriebsreglement ab 2021 deutlich mehr Leistung fordert und nur so volle Ränge gewährleistet sind

Otmar Szafnauer, Ross Brawn
Force-India-Manager Szafnauer mit Brawn: So stark müssen die Motoren werden
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Hinter den Kulissen wird dieses Jahr eifrig über das neue Motorenreglement ab der Saison 2021 diskutiert. Während sogar ein Allrad-Antrieb in der Formel 1 im Gespräch ist, fordert Force Indias Betriebsleiter Otmar Szafnauer vor allem eines: mehr Leistung. "Ich finde, dass die Motoren noch stärker werden müssen als heute, denn die Autos müssen schneller werden", stellt der US-Amerikaner mit rumänischen Wurzeln klar.

Und untermauert seine Forderung mit einem Beispiel: "Bis zu diesem Jahr wurde der Rundenrekord in Suzuka von Michael Schumacher gehalten - er stammt aus dem Jahr 2006. Es ist traurig, dass wir elf Jahre gebraucht haben, um diesen Rundenrekord zu brechen. Das sollte eigentlich jedes Jahr passieren."

ANZEIGE

Der Rekordweltmeister fuhr damals seine Rekordrunde im Q2 in 1:28.954. Dieses Jahr unterbot Lewis Hamilton diese Zeit mit einer Rekordrunde von 1:27.319 deutlich. Interessant ist aber: Die schnellste, im Rennen gefahrene Runde stammt immer noch aus dem Jahr 2005, als Kimi Räikkönen den Kurs im McLaren-Mercedes in 1:31.540 umrundete. Valtteri Bottas kam in 1:33.140 dieses Jahr nicht einmal annähernd heran.

Szafnauer fordert Superlativen

Das ist für Szafnauer nicht akzeptabel. Seiner Ansicht nach kann die Formel 1 nur dann die Massen erreichen, wenn man wieder für Superlative sorgt. "Ich denke, dass die Leute dieses Jahr begeistert sind, wie schnell die Autos aussehen. Auch die Richtungsänderungen sind enorm, und die Überholmanöver sind toll. Ich glaube, dass das die Fans anzieht. Er muss nicht nur beeindruckt sein von dem, was er hier sieht, sondern muss auch den Gedanken haben: Ich fahre zwar selbst Auto, aber nie und nimmer wäre ich dazu in der Lage."

Und daher müssen die Rundenrekorde laut dem Force-India-Manager jedes Jahr pulverisiert werden. "Der neue Antriebsstrang ist eine Gelegenheit, den Autos viel mehr Leistung zu verleiehn als sie heute haben, sie schneller zu machen, während wir auch weiter an der Sicherheit arbeiten müssen", findet er, dass man die Gefahren des Motorsports nicht vergessen darf.

Warum der Sound so wichtig ist

Aber auch der Klang der Motoren ist für Szafnauer ein wichtiger Aspekt, um das Erlebnis zu verbessern. "Als Motorsport-Fans sind wir so programmiert, dass laut auch gleichzeitig schnell bedeutet. Das bestätigt auch die Formel E: Sie ist nicht sehr laut, aber auch nicht sehr schnell", argumentiert er.

Daher ist für ihn klar: "Die Autos müssen wieder lauter werden, damit sie auch leistungsstark klingen. Das eine bedingt das andere. Man muss natürlich die Fans fragen, aber wäre ich ein Fan, dann würde ich so denken." Das ist auch den Herstellern, der FIA und Liberty Media bewusst: Mit einem zweiten Turbolader will man dafür sorgen, dass die Triebwerke wieder kerniger klingen, außerdem soll die MGU-H beim kommenden Antriebsreglement der Geschichte angehören.

Artikeloptionen
Artikel bewerten