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Force India glaubt: Formel-1-Autos werden bis 2021 schneller

Das Entwicklungsrennen würde erst in drei bis vier Jahren ablfachen, schätzt Technikchef Andy Green - Er wünscht sich bis dahin ein stabiles Reglement

Esteban Ocon
Die Formel 1 ist schon jetzt schnell, doch sie wird wohl noch schneller
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Die Force-India-Mannschaft rechnet damit, dass die Formel-1-Boliden in den kommenden drei bis vier Jahren immer schneller werden würden. Weil das Potenzial der Regelnovelle des vergangenen Winters noch nicht ausgeschöpft ist, glaubt Technikchef Andy Green an eine Weiterentwicklung, die stetig Früchte trägt: "Wir haben das Ende der Fahnenstange nicht erreicht", sagt der Brite. "Mit den großen Updates bekommen wir wesentlich mehr Abtrieb. Es wird noch drei bis vier Jahre dauern."

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Heißt: Frühestens 2021 lässt sich aus dem Chassis nichts mehr herausholen - dann, wenn ein neues Antriebsreglement winkt. Dass die Fortschritte seit Saisonbeginn kleiner ausfallen würden als vermutet, heißt es im Umkehrschluss nicht: "Es spielt sich in dem Rahmen ab, wie wir es erwartet haben", betont Green und wünscht sich Stabilität bei den Regeln, um das Potenzial auszuschöpfen.

Er findet: "Wir haben jetzt eine solide Basis." Es bedeutet, dass Force India sich keine Eingriffe des Motorenpartners Mercedes in seine Konstruktion wünscht - als Zulieferer für den V6-Hybridantrieb und das Getriebe haben die Silberpfeile Einfluss, wenn es zum Beispiel um den Radstand geht. Er fällt baubedingt länger aus als bei Autos, die mit Power von Ferrari, Renault oder Honda laufen.

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Stoffel Vandoorne (McLaren)
Stoffel Vandoorne (McLaren)

"Wenn wir in drei oder in vier Jahren am Ende der Entwicklung angekommen sind, können wir uns überlegen, ob wir mit dem Radstand etwas besseres finden", winkt Green ab und beschreibt die Angelegenheit nicht als Force Indias Baustelle. Lieber will er mit seinem Team an der Optimierung des aktuellen Fahrzeuges arbeiten: "Wenn man von einer steilen Entwicklungskurve ablassen muss, weil man sich etwas anderem widmet, dann fällt man zurück. Das wollen wir lieber nicht machen."

Folge: Bei der Fahrzeuggeometrie sind die Privatiers eingeschränkt und auf ihren Antriebspartner angewiesen. "Uns bleiben die Lage des Tanks und die Positionierung der Vorderachse. Aber es gibt auch ein Ziel bei der Gewichtsverteilung, das wir erreichen müssen, was uns bei der Vorderachse wiederum einschränkt", weiß Green. Das neun Kilogramm schwere Halo, das 2018 kommt, wird die Situation verschärfen.

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