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Fall Budkowski: Formel-1-Teams fordern Klarheit von der FIA

Nach dem Abgang von FIA-Technikdirektor Marcin Budkowski fürchten die Teams um ihre Geheimnisse: Antworten werden nun bald bei der FIA gesucht werden

Zak Brown, Eric Boullier
Auch bei McLaren fordert man Aufklärung nach dem Budkowski-Wirbel
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Dass Marcin Budkowski schon im Januar für Renault arbeiten könnte, sorgt in der Formel 1 derzeit für Wirbel. Als bisheriger Technikdirektor der FIA könnte der Pole somit wichtiges Wissen der Konkurrenz zu den Franzosen tragen, weil ihm die Teams bis zu dieser Woche alle Pläne für die kommende Saison zugetragen haben, um mögliche Entwicklungen in verbotene Richtungen von vornherein auszuschließen.

"Wenn du das Auto baust, gibt es immer Interpretationen der Regularien, von daher kontaktierst du die FIA, um zu sehen, ob du auf dem richtigen Weg bist oder nicht", schildert McLaren-Rennleiter Eric Boullier das Problem. Weil die Teams ihren Fokus schon längst auf die kommende Saison gelegt haben, ist Budkowski somit genau im Bild. Nach seiner Kündigung diese Woche wurde dem Polen zwar ein dreimonatiges Arbeitsverbot auferlegt, doch das ist den Teams nicht lang genug.

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"Wir glauben, dass es nicht so sein sollte", sagt Boullier und fordert zusammen mit den anderen Teamchefs Klärung von der FIA. "Man kann jemanden nicht davon abhalten, irgendwo zu arbeiten und muss die Regeln und Gesetze in anderen Ländern respektieren, aber wir glauben, dass es eine Mindestfrist für Personen in wichtigen Rollen gibt", so der Franzose.

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Von Gustav Brunner bis Bernie Ecclestone


11.09.2014
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#10: Der österreichische Designer Gustav Brunner hat schon zweimal für Ferrari gearbeitet, aber so viel Geld wie zwischen 2001 und 2005 bei Toyota hat er nie zuvor verdient. Bevor er das Toyota-Angebot annimmt, empfindet er dieses finanziell zwar als gut, aber nicht überragend - bis er merkt, dass die vereinbarte Gage jährlich gedacht ist und nicht wie irrtümlich angenommen für die komplette Vertragslaufzeit.
#10: Der österreichische Designer Gustav Brunner hat schon zweimal für Ferrari gearbeitet, aber so viel Geld wie zwischen 2001 und 2005 bei Toyota hat er nie zuvor verdient. Bevor er das Toyota-Angebot annimmt, empfindet er dieses finanziell zwar als gut, aber nicht überragend - bis er merkt, dass die vereinbarte Gage jährlich gedacht ist und nicht wie irrtümlich angenommen für die komplette Vertragslaufzeit.

Normalerweise gibt es in der Formel 1 eine Kündigungsfrist oder Arbeitssperre von zwölf Monaten, damit der entsprechende Mitarbeiter nicht mehr in alle Details involviert wird und Wissen zur Konkurrenz trägt, doch weil die FIA-Angestellten nach Schweizer Recht behandelt werden und dort nur drei Monate gelten, kann Budkowski im Januar schon bei Renault anfangen - und sein Wissen mitbringen.

Bei Konkurrent Force India fürchtet man bereits, dass Renault dadurch einen großen Vorteil erlangen könnte: "Ich weiß nicht, wie viel Einfluss er auf unser Auto hätte, aber sein Wissen über die anderen Teams wäre wertvoll", erklärt Betriebsdirektor Otmar Szafnauer die Vorteile einer solchen Verpflichtung.

Sollte der Budkowski-Deal vorangehen, sehen die Teams ihr Zutrauen in die FIA in Gefahr: "Das Vertrauenslevel kann beschädigt werden, wenn so etwas wie bei Budkowski passiert", betont Boullier. Denn die Teams geben ihre Geheimnisse weitgehend preis. Man lässt die Technikvertreter in den Windkanal und muss alle technischen Fragen beantworten - "besonders wenn sie denken, dass es eine Grauzone gibt. Dann müssen wir das offenlegen", so Szafnauer.

Wie es mit dem Sachverhalt weitergeht, wird die Zukunft zeigen. Bei einem kurzfristigen Treffen hat man sich heute darauf verständig, das Thema in der Strategiegruppe zu diskutieren. Einen konkreten Vorschlag habe man derzeit nicht, möchte bei der FIA aber auf jeden Fall nachhaken. "Es ist eine Frage, die man an die richtigen Leute stellen muss. Und dann muss man schauen, ob etwas anders gemacht werden kann", so Boullier.

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