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McLaren-Talent Lando Norris: Deutscher ist der größte Gegner

McLaren-Junior Lando Norris gilt als eine der größten Aktien für zukünftige Formel-1-Piloten: Auf dem Weg dahin muss er aber erst einmal an einem Deutschen vorbei

Lando Norris
McLaren hat sich mit Lando Norris eines der größten Talente geschnappt
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Lando Norris ist in diesen Tagen in aller Munde. Zwar mag der 17-jährige Brite unter den normalen Formel-1-Fans, die nicht jeden Artikel im Internet lesen, ein unbeschriebenes Blatt sein, doch unter den Experten gilt er als das kommende große Supertalent. Bei den Formel-1-Testfahrten in Budapest vor der Sommerpause überraschte er bei seinem ersten Auftritt in einem McLaren gleich mit Rang zwei und war dabei sogar schneller als Stammpilot Fernando Alonso im Qualifying - wenn auch mit schnelleren Reifen.

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Doch dass Lando Norris Autofahren kann, weiß man nicht nur bei McLaren. Dort steht der Teenager seit dem Gewinn des prestigeträchtigen McLaren-Autosport-BRDC-Awards, der ihm auch die Testfahrt in Budapest eingebracht hat, als Nachwuchspilot unter Vertrag. Norris hatte im selben Jahr gleich drei Juniorserien parallel gewonnen: Die Formel Renault 2.0 NEC, den Formel-Renault-2.0-Eurocup und die Toyota-Racing-Serie. 2017 startet er in der Formel-3-Europameisterschaft.

Der Weg dorthin war für ihn äußerst erfolgreich, obwohl er eigentlich nicht aus einer Motorsport-Familie kommt, wie er erzählt. "Niemand aus meiner Familie war je im Motorsport involviert, von daher hat mich auch nie jemand hineingedrängt", schildert er gegenüber 'RealSport'. Als Kind war Norris großer Fan der MotoGP und von Valentino Rossi und hat seine ersten Versuche daher auch auf Motorrädern gestartet.

Irgendwann nahm ihn sein Vater nach der Schule aber mit auf die lokale Kartbahn, wo er bei den Britischen Meisterschaften zusah und seine Leidenschaft dafür entdeckte. Zum siebten Geburtstag bekam er dann ein Bambino-Kart geschenkt - und dann ging es los. An die Formel 1 dachte Norris dabei aber nicht. "Ich hatte davon geträumt, aber erst mit dem Wechsel in europäische Klassen mit zwölf oder 13 Jahren wurde das realistischer", sagt er. Fortan war das Ziel Formel 1 vor Augen.

Und 2017 ist es für den 17-Jährigen näher denn je. Den ersten Eindruck konnte er bei den Testfahrten schon bekommen, doch irgendwann möchte er natürlich Stammpilot werden. Zwar gebe es laut ihm noch keinen konkreten Plan, doch in den nächsten zwei oder drei Jahren wäre der Sprung schon schön. "Viel kommt darauf an, wie ich mich in dieser Saison schlage. Die Formel 3 zu gewinnen, ist meine beste Option, von daher liegt darauf im Moment mein Fokus."

Am Ende des Jahres wird Norris dann sehen, wo die Reise hingeht. Ein weiteres Jahr in der Formel-3-EM erscheint aber unwahrscheinlich. Die Formel 2 oder die japanische Super Formula, wo man auch Stoffel Vandoorne im Vorjahr zwischengeparkt hatte, sind denkbare Varianten. "Um ehrlich zu sein, ist es mir egal", sagt Norris, "solange ich mein Bestes gebe und McLaren glücklich mit mir ist, ist mir die Kategorie egal."

Und wer ist der größte Rivale von Norris? Er überlegt: "Ich denke nicht, dass es da jemanden gibt", sagt der Brite. Doch wenn er jemanden nennen muss, dann wäre es zumindest im Moment ein Deutscher: Maximilian Günther. "Er ist in seinem dritten Jahr in der Formel 3, von daher besitzt er viel Erfahrung. Außerdem führt er die Meisterschaft an, von daher ist er der, den es zu schlagen gilt." Doch Günther will er schon bald hinter sich lassen - und das nicht nur in der Formel-3-EM. Mit Rang zwei im Rookiejahr hat er dafür auch gute Gelegenheiten.

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