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Wer ist am ehesten an der Startkollision in Singapur schuld?

Sebastian Vettel
Max Verstappen
Kimi Räikkönen
Keiner, das war ein normaler Rennunfall

Feuer in den Bremsen! Weshalb Vettel den Start verbockte

Mit qualmenden Rädern und dem Duell mit Max Verstappen nahm das Unheil für den WM-Leader seinen Lauf - Dennoch sei Silverstone "kein Desaster" gewesen

Sebastian Vettel
Sebastian Vettel musste sich nach einem schlechten Start der Meute erwehren
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Das Reifendrama um Kimi Räikkönen und Sebastian Vettel beim Großbritannien-Grand-Prix in Silverstone am Sonntag besaß das Potenzial, den Tifosi ihre Laune zu verhageln. Die Negativpointe zum Schluss trübte aber eine insgesamt ordentliche Ferrari-Bilanz Insel nicht - zumindest, wenn es nach Vettel geht: "Ich würde es kein Desaster nennen", resümiert der Deutsche. Schließlich war die Scuderia auf dem Weg zu den Rängen zwei und drei, ehe ihnen die Gummis um die Ohren flogen.

Wenn Vettel etwas zu beanstanden hat, ist es sein Start, der ihn eine Position an Max Verstappen im Red Bull kostete. "Das war gar nichts", winkt der WM-Führende ab. Er sah das Unheil bereits nahen, als nach der Aufwärmrunde die Räder qualmten wie Schornsteine. "Die Bremsen haben Feuer gefangen", meint Vettel über seinen Halt an der Ampel. Bei der Ursache für die Rauchentwicklung tappt er im Dunkeln: "Ich weiß nicht, ob das Auto beschädigt war. Es hat sich nicht so angefühlt."

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Fakt ist, dass die Reifentemperaturen in die Höhe schnellten und er beim Losfahren kaum Grip hatte. Mercedes' Team-Aufsichtsrat Niki Lauda ist überzeugt, dass Vettel in der Aufwärmrunde zu stark die Bremsen angewärmt hätte: "Deshalb fing es an zu rauchen", erklärt er. Trotzdem kühlten sich die Bremsen wohl beim Warten auf die Rennfreigabe etwas ab, sodass Vettel in der ersten Kurve die volle Verzögerungsleistung zur Verfügung stand - und er Platz vier nach hinten absichern konnte.

Der langsamere Verstappen stellte aber fortan ein Problem dar. Der harte Fight mit dem Niederländer kostete weitere Zeit und in 19 Runden gingen 16,9 Sekunden auf Spitzenreiter Lewis Hamilton flöten. "Es war schwierig, ich habe alles versucht", pustet Vettel durch. "Alles schön und gut, wenn man sich duelliert. Es sieht toll aus, aber hat uns nichts gebracht." Immerhin ging Ferraris Undercut gegen Red Bull beim Stopp auf, doch das Scharmützel mit Verstappen sollte später nachwirken.

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Das Formel-1-Rennen in Silverstone: Verstappens toller Fight mit Vettel, Ricciardos Aufholjagd und Hamiltons Triumph


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2008, 2014, 2015, 2016, 2017: Lewis Hamilton feiert seinen fünften Sieg in Silverstone, seinen vierten hintereinander, und zieht beim britischen Grand Prix mit UK-Legende Jim Clark gleich. Vergessen sind alle Diskussionen um seinen Party-Urlaub auf Mykonos. Wie er gewonnen hat? Jetzt durch die 16 besten Highlight-Fotos klicken!
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Nämlich, als Valtteri Bottas im zweiten Mercedes in den Rückspiegeln auftauchte und Vettel Rang drei wegschnappte - auch deshalb, weil die Reifen am roten Renner ihren Geist aufgaben und sich dann komplett verabschiedeten. "Es ist bitter. Heute war mehr drin. Mit einem idealen Rennen wären wir Zweiter geworden", trauert Vettel der Chance nach, sich Räikkönen einzuverleiben - das schien angesichts 4,9 Sekunden Rückstand und der besseren Rundenzeiten direkt nach dem Boxenstopp möglich. "So haben wir Glück gehabt, dass wir überhaupt noch ins Ziel gekommen sind."

Die positiven Aspekte: Vettel lobt den SF70H für sein Handling in den schnellen Kurven, die sonst kein Jagdrevier der Scuderia waren. Auch die Balance sei in Ordnung gewesen. Räikkönen stimmt zu: "Wir haben im Rennen mehr oder weniger das Beste aus dem Auto herausgeholt." Mercedes sei aber einfach ein wenig schneller gewesen. Immerhin behauptete sich der Finne nach vielen Pleiten das ganze Wochenende über gegen Vettel_ "Es war besser. Ich habe ein paar Dinge verändert, um das Gefühl zu verbessern. Ich hoffe, dass es in den weiteren Rennen auch der Fall sein wird."

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