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Klare Absage von Hyundai: Formel 1 ist "Geldverbrennung"

Die Koreaner haben aus finanziellen Gründen kein Interesse an einem Formel-1-Einstieg, sondern setzen lieber auf den Rallyesport und auf Tourenwagen

Daniel Sordo, Marc Marti
Hyundai sucht sein Glück lieber auf Schotter als in der Formel 1
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Aus den Reihen der großen Automobil-Hersteller hagelt es Absagen für die Formel 1. Nachdem es zuletzt unter anderem Ford, Audi und BMW ausgeschlossen hatten, sich werksseitig zu engagieren, bekundet Hyundai sein Desinteresse an der Königsklasse. Das stellt der deutsche Sportwagen-Entwicklungschef der Koreaner klar: "Die Formel 1 ist Geldverbrennung", wird Albert Biermann deutlich und liebäugelt eher mit anderen Serien: "Es gibt interessantere Wege, sein Geld zu verbrennen."

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Denn neben einem Projekt in der Rallye-Weltmeisterschaft (WRC) verfolgt Hyundai einen Einstieg in die Tourenwagen-Serie TCR. "Es ist essentiell, dem hoch emotionalen Rennsport verbunden zu sein", findet Biermann und lobt die junge Klasse als aufstrebende Kategorie: "Die TCR entwickelt sich schön in Richtung einer weltweiten Plattform. Sie ist genau das, was wir jetzt brauchen."

Vor elf Jahren rankten sich Gerüchte um einen Formel-1-Einstieg Hyundais. Damals war von Gesprächen mit Bernie Ecclestone und einem Angriff auf den Rivalen Toyota (zu dieser Zeit noch mit einem Werksteam engagiert) die Rede. Bereits zuvor kursierten Medienberichte, der Autobauer hätte einen geheimen Testwagen gebaut und sich für den Kauf der Jaguar-Mannschaft interessiert.

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