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Baku: Honda verspricht Update, McLaren ahnt Böses

Warum die Hoffnungen des punktelosen McLaren-Teams vor dem Baku-Wochenende so gering sind, und welche Verbesserungen Honda für den Stadtkurs verspricht

Fernando Alonso
Umbaupause: Bei McLaren wird der Honda-Antrieb erneuert
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - McLaren-Honda fährt dieses Jahr von einem Rückschlag zum nächsten. In Kanada ging Fernando Alonsos Motor erneut in den Schlussrunden hoch, wodurch der Star um seine ersten Saisonpunkte gebracht wurde. In Baku droht dem Spanier nun auch noch der Start von ganz hinten - auf einem Kurs, der das Überholen beinahe unmöglich macht. "Wahrscheinlich drohen uns Strafen, und die Natur der schmalen, langen Geraden und der engen Kurven bedeutet, dass das Überholen generell schwierig ist", fürchtet Alonso. Es werde ein "kniffliges" Wochenende, er werde aber "wie gewohnt kämpfen".

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Ob die Verbesserungen an der Honda-Antriebseinheit da eine Hilfe sein werden, wir sich zeigen: Nachdem das für Kanada angekündigte Update ausblieben war, wodurch die Spannungen noch größer wurden, kündigt Hondas Motorenchef Yusuke Hasegawa an, dass die Antriebseinheit nun überarbeitet wurde: "Ich weiß nicht, ob man es die dritte Ausbaustufe nennen kann, aber wir werden definitiv etwas bringen, auch wenn es nur eine Übergangslösung sein sollte."

Wunder solle man sich davon aber nicht erwarten, richtet er Alonso & Co. schon jetzt aus. "Wenn man den Verbrennungsmotor verbessert, dann gehen die Auspufftemperaturen nach unten, weil alles effizienter wird. Und dadurch gewinnt man auch durch den Turbo und die MGU-H weniger Energie, wodurch auch diese Teile getauscht werden müssen", rechnet er mit einer Kettenreaktion. "Die Angelegenheit ist komplizierter als man glauben würde."

Und der Japaner weiß: "Die Geraden auf dem Baku City Circuit ist mit seinen zwei Kilometern eine der längsten im Kalender, außerdem handelt es sich um einen Kurs, der viel Leistung verlangt. Wir rechnen daher mit einer weiteren großen Herausforderung für das Team."

Dazu kommt, dass Stoffel Vandoorne noch nie auf dem Kurs in Aserbaidschan unterwegs war. Immerhin kennt er das Layout aber aus dem Simulator: "Ich habe dort schon viel Zeit damit verbracht, auf der Strecke zu fahren. Das habe ich auch im Vorjahr getan, um den Ingenieuren dabei zu helfen, sich auf den neuen Kurs vorzubereiten. Er fühlt sich daher nicht so ungewohnt an."

Daher ist ihm bewusst, dass die Antriebseinheit ordentlich gefordert wird: "Der Spritverbrauch ist hoch und das Energierückgewinnungssystem wird ordentlich belastet. Wir müssen also unser Paket optimieren, um den Anforderungen des Wochenendes gerecht zu werden." Das Kanada-Rennen, in dem Vandoorne nur 14. wurde, war "für das gesamte Team enttäuschend". Für Baku erwarte er aber auch "keine besonderen Überraschungen, was die Performance angeht".

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