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Wird Valtteri Bottas zum nächsten Hamilton-Spielball?

Kann Valtteri Bottas Lewis Hamilton das Wasser reichen oder wird er am Briten scheitern wie einst sein Landsmann Heikki Kovalainen? Experten sehen schwarz...

Lewis Hamilton, Toto Wolff, Valtteri Bottas
Kann Valtteri Bottas zur Herausforderung von Lewis Hamilton werden?
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Vier Teamkollegen hat Lewis Hamilton in seiner Formel-1-Karriere bislang gehabt, drei davon waren oder wurden Weltmeister. Nur einer konnte den Briten in der gemeinsamen Zeit so gut wie nie fordern: Heikki Kovalainen bei McLaren. Mit Valtteri Bottas kommt nun der nächste Finne als Teamkollege, und nicht wenige fragen sich, ob er nicht auch das Schicksal seines Landsmannes erleiden wird.

Der ehemalige Williams-Teammanager Peter Windsor fürchtet aber genau das: "Ich denke nicht, dass Valtteri Lewis so nah kommen wird, wie Nico es war", urteilt er gegenüber 'Autosport'. Auch Ex-Teamkollege Rosberg hatte seine Probleme mit Hamilton und fuhr ihm bei dessen besten Tagen hinterher, dennoch konnte der Deutsche gegen ihn einen Titel einfahren und die Psychospielchen des Briten kontern.

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Das ging sogar so weit, dass Hamilton in Baku oder Singapur so unkonzentriert war, dass er richtig schlechte Wochenenden produzierte und wusste, dass er sich zusammenreißen muss, will er Rosberg schlagen - dafür hat er dann alles getan. "Die Frage ist, ob Valtteri das ebenfalls mit Lewis anstellen kann", sagt Windsor und schiebt hinterher: "Ich bezweifle es. In seinem Kopf muss sich Lewis keine Sorgen um den anderen machen."

Schlechte Wochenenden werden ausgeschlachtet

Pat Symonds, der Bottas als Technikchef bei Williams bis zuletzt begleitete, glaubt, dass der Finne durchaus seine Chance habe: "Valtteri ist sehr talentiert. Außerdem kennt er den Mercedes-Motor bereits gut, was heutzutage wichtig ist." Doch dass er auf Augenhöhe mit Hamilton fahren kann, davon geht selbst er nicht aus: "Lewis ist in einer eigenen Liga. Dass Valtteri nun gegen ihn in einem Team antritt, in dem er sich wohl fühlt, ist eine schwierige Aufgabe."

Bottas selbst begreift den Aufstieg zu Mercedes eher als Chance denn als Bürde. Für ihn wird ein Traum war, zu einem Team zu wechseln, das die Formel 1 jahrelang dominiert hat. Mit den Silberpfeilen sollte er die Chance auf Siege haben, die er bei Williams nicht bekam. "Ich bin mehr als bereit loszulegen", sagt er daher und will an eine Niederlage gegen Hamilton gar nicht denken. "Ich fühle mich mit jedem Mal im Auto besser und besser - und das soll so weitergehen."

Doch während er bei Mercedes eine wohl einmalige Chance bekommt, nimmt ihn dieser Schritt auch in die Pflicht. Bottas muss liefern und darf sich keine schwachen Events mehr erlauben. "Vorher konnte er ein paar Wochenenden nicht bei der Musik sein, ohne dass es jemand merkt. Aber jetzt zählt jede Runde, jedes Qualifying. Das ist der Unterschied", warnt ihn Ex-Pilot Martin Brundle, der weiß, dass Bottas jetzt mehr im Rampenlicht steht.

Konzentrationsprobleme bei Druck?

Pat Symonds glaubt, dass sein ehemaliger Pilot damit seine Probleme bekommen könnte. In Finnland sind die Erwartungen durch Mika Häkkinen, Kimi Räikkönen oder Keke Rosberg hoch, wodurch schnell Druck von außen kommen kann. Zudem habe Bottas ab und zu doch mal einen schlechten Tag gehabt - vor allem, wenn er durch äußere Einflüsse nicht ganz bei der Sache war.

Ein Beispiel hierfür ist das Jahr 2015, als Bottas sogar bei Ferrari als Kimi-Räikkönen-Nachfolger im Gespräch war. Ausgerechnet dann produzierte er eine Reihe von Fehlern. "Als Ferrari 2015 angefragt hatte, beeinflusste ihn das mental. Seine Konzentration war nicht so da. Wenn er Schwierigkeiten mit Lewis hat, könnte das erneut passieren", sagt Symonds, der zumindest die Arbeitseinstellung lobt, die Bottas bei Williams an den Tag gelegt hat.

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06.11.2016
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53 Grand-Prix-Siege hat Lewis Hamilton auf seinem Formel-1-Konto. Nur Rennlegende Michael Schumacher jubelte öfter über den größten Pokal. In den vergangenen zehn Jahren schrieb der Brite dabei mit so manchem Erfolg Geschichte. Wir erinnern an seine schönsten, dramatischsten und wegweisendsten ersten Plätze.
53 Grand-Prix-Siege hat Lewis Hamilton auf seinem Formel-1-Konto. Nur Rennlegende Michael Schumacher jubelte öfter über den größten Pokal. In den vergangenen zehn Jahren schrieb der Brite dabei mit so manchem Erfolg Geschichte. Wir erinnern an seine schönsten, dramatischsten und wegweisendsten ersten Plätze.

Brundle meint jedoch, dass Bottas mittlerweile gereift sei: "Valtteri besitzt den Speed und den kühlen Kopf. Ich würde lieber versuchen, Nico mental zu destabilisieren als Valtteri. Ich glaube, an ihm prallt das ab", sieht er in Bottas keinen, der mental groß zu knabbern hat. Mit zweiten Plätzen hinter Hamilton will sich der Finne aber nicht regelmäßig zufriedengeben. Für was es reicht, wird die Zeit zeigen.

Bei einer Sache sind sich die Experten aber einig: "Natürlich kann Valtteri gewinnen, wenn Lewis ein Problem oder einen schlechten Tag hat", sagt Windsor. Das konnte Heikki Kovalainen aber auch - allerdings nur ein einziges Mal.

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