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Grosjean widerspricht Perez: Autos können Fahrer "zerstören"

Die Haas-Piloten widersprechen der Aussage von Perez, dass die neuen Formel-1-Autos gar nicht härter wären - G-Kräfte lassen nicht nur den Nacken schmerzen

Romain Grosjean
Schnell und dynamisch: Die neuen Formel-1-Autos sind doch anstrengender
© PacePix.com

(Motorsport-Total.com) - Die Formel 1 wird wieder etwas für echte Kerle, hieß es, seit die Formel-1-Regeln für die Saison 2017 festgelegt wurden. Die neuen Autos, 20 Zentimeter breiter und deutlich schnittiger als ihre klobig wirkenden Vorgänger, fordern den Fahrern alles ab - bis hin zur Ohnmacht, wie Pirelli-Motorsportchef Paul Hembery es dramatisch formulierte. Doch dann stellte sich Force-India-Pilot Sergio Perez vor die Presse und behauptete, die Autos seien gar nicht anstrengender zu fahren.

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Diese Aussagen verwunderten Experten angesichts der Tatsache, dass die Zeiten bei den Wintertestfahrten bereits bis zu 3,6 Sekunden schneller waren als die Polezeit von Lewis Hamilton aus dem Jahr 2016. Romain Grosjean, der in seine zweite Saison mit dem Haas-Team geht, glaubt, eine Erklärung für Perez' Äußerungen gefunden zu haben. "Ich habe mich auch nicht schlecht gefühlt", pflichtet der Franzose dem Mexikaner bei. "Aber sagen wir es so: Wäre ich physisch auf dem Level vom vergangenen Jahr, wäre ich zerstört worden. Die Autos sind viel anstrengender als damals."

Schuld ist für ihn eindeutig das Training: "Wir haben da wirklich Gas gegeben und haben uns vielleicht sogar ein bisschen übertrainiert. Denn es ist nicht so schlimm wie wir dachten." Das ursprüngliche Ziel von fünf Sekunden schnelleren Autos wurde bislang noch nicht erzielt. Doch die neue Fahrzeuggeneration steht erst am Beginn ihres Entwicklungszyklus. "Einige Rennen werden dieses Jahr episch", kündigt Grosjean an. "Speziell, wenn es heiß wird und wir auf schnellen Strecken fahren, wird es für den Körper brutal." Der Circuit de Barcelona-Catalunya ist mit seinen schnellen Kurven bereits ein solcher Gradmesser.

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Nach den Tests: Die Redaktion vergibt ein bis fünf Sterne für die Topfavoriten auf den Formel-1-WM-Titel 2017


11.03.2017
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#10: McLaren-Honda (*). Zu unzuverlässig, zu langsam: Der MCL32 war der große Verlierer der beiden Testwochen. Das orangefarbene Auto hat sicher größeres Potenzial als der Sauber - aber ob es das schon beim Saisonauftakt entfalten kann? Die Redaktion glaubt: Der Testwinter des McLaren-Teams war sogar noch schlechter als 2016.
#10: McLaren-Honda (*). Zu unzuverlässig, zu langsam: Der MCL32 war der große Verlierer der beiden Testwochen. Das orangefarbene Auto hat sicher größeres Potenzial als der Sauber - aber ob es das schon beim Saisonauftakt entfalten kann? Die Redaktion glaubt: Der Testwinter des McLaren-Teams war sogar noch schlechter als 2016.

Grosjean und auch sein neuer Haas-Teamkollege Kevin Magnussen spürten die höheren G-Kräfte nicht nur im Nacken, sondern auch in den Beinen. "Das kam von dem Kampf, die Knie voneinander fern und gerade zu halten", glaubt der Däne. "So etwas habe ich noch nie zuvor gespürt. Und auch meine Pobacken wurden gefordert, was komplett neu für mich war."

Doch beide Piloten freuen sich auf die Tortur. "Es ist gut, das alles so zu spüren; genau das wollen wir", lässt Magnussen durchblicken." Wir wollen schnell sein und das Auto ans Limit bringen. Diese Boliden erlauben genau das." Grosjean pflichtet ihm bei: "Es wird hart für den Körper. Aber ich liebe die Herausforderung. Ich denke immer daran, besser vorbereitet und trainiert zu sein. Da war dies eine schöne Bestätigung, dass wir uns gut vorbereitet haben."

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