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Bernie Ecclestone enthüllt: Wollte nur Profit für CVC machen

"Sie haben alle Geld verloren": Ex-Formel-1-Boss Bernie Ecclestone gibt zu, dass unter seiner Regentschaft ein Grand Prix für die Veranstalter ein Minusgeschäft war

Bernie Ecclestone
Bernie Ecclestone ging es als Formel-1-Boss vor allem ums Geld verdienen
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Seit gut zwei Monaten ist die Ära von Bernie Ecclestone an der Spitze der Formel 1 beendet. Fast 40 Jahre lang führte der Brite als Geschäftsführer die Geschicke des Formula One Managements (FOM). In dieser Zeit erlebte die Rennserie einen gewaltigen Aufschwung, durchlebte in den vergangenen Jahren aber auch einige Krisen. So fielen etliche Traditionsrennstrecken aus dem Kalender, weil sich die Veranstalter die enorm hohen Startgebühren nicht mehr leisten konnten - wie auch in diesem Jahr die Fans in Deutschland wieder leidvoll erfahren müssen.

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In einem Interview mit der britischen Zeitung 'Mail on Sunday' gibt Ecclestone nun selbstkritisch zu, dass sein Geschäftsgebaren diese Entwicklung ausgelöst habe. Auf die Frage, welche Fehler er während seiner Zeit an der Spitze der Formel 1 gemacht habe, antwortet der 86-Jährige: "Vielleicht die Höhe der Geldbeträge, die ich von den Veranstaltern für die Durchführung eines Rennens verlangt habe", sagt Ecclestone.

Allerdings habe er keinen Veranstalter zum Abschluss eines Vertrages gezwungen. Im Gegenteil habe er sie bei den Verhandlungen davor gewarnt, dass ein Grand Prix ein Verlustgeschäft sei. "Vor Vertragsabschluss habe ich den Veranstaltern gesagt: 'Ihr. Werdet. Auf. Den. Hintern. Fallen. Denkt nicht einmal einen Moment daran, dass ihr anders als alle anderen seid und Geld verdient. Ich kann euch erklären, warum das nicht möglich ist'", sagt Ecclestone.

Doch kein Veranstalter habe ihm geglaubt. "Nach ein paar Jahren haben sie dann gemerkt, dass es nicht funktioniert und dachten, wir könnten noch einmal über den Vertrag reden", berichtet Ecclestone. Er habe versucht, dieser Entwicklung gegenzusteuern. Die Team hätten weniger Geld aus den Prämientöpfen der FOM bekommen sollen, im Gegenzug wären die Startgebühren für die Rennstrecken gesenkt wurde. Doch damit habe er sich nicht durchsetzen können, behauptet Ecclestone.

Ecclestones Skandale und Skandälchen

Tefloneigenschaften sicherten dem Zampano seine Macht vor Gericht, nach der Scheidung und bei verbalen Entgleisungen


09.12.2014
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Im Laufe seines Berufs- und Privatlebens erwarb sich Bernie Ecclestone den Ruf, jede Krise sowie jeden Skandal unbeschadet zu überstehen und anschließend genauso weiterzumachen wie zuvor. Diese "Tefloneigenschaften" sicherten dem Zampano seine Macht in politischen Zwickmühlen, nach seiner Scheidung, bei allerlei juristischen Problemen und verbalen Entgleisungen. Erstmals wackelte Ecclestone aber nicht als Geschäftsmann, sondern als Rennfahrer. Ein Rückblick auf Skandale und Skandälchen.
Im Laufe seines Berufs- und Privatlebens erwarb sich Bernie Ecclestone den Ruf, jede Krise sowie jeden Skandal unbeschadet zu überstehen und anschließend genauso weiterzumachen wie zuvor. Diese "Tefloneigenschaften" sicherten dem Zampano seine Macht in politischen Zwickmühlen, nach seiner Scheidung, bei allerlei juristischen Problemen und verbalen Entgleisungen. Erstmals wackelte Ecclestone aber nicht als Geschäftsmann, sondern als Rennfahrer. Ein Rückblick auf Skandale und Skandälchen.

Doch weshalb betrieb Ecclestone dieses für viele Geschäftspartner ruinöse Geschäft? Laut seiner Aussage einzig und alleine zum Wohle der damaligen Anteilseigner der Formel 1. "Ich habe immer versucht, so viel Profit wie möglich zu erwirtschaften", gibt Ecclestone zu. Er habe gewusst, dass die damaligen Mehrheitseigner CVC Capital Partners die Beteiligungen an der Formel 1 eines Tages verkaufen wollte.

"Daher musste ich sicherstellen, dass die Firma so viel Gewinn wie möglich macht", sagt Ecclestone. Diese Ziele hätten sich nach der Übernahme der Formel 1 durch Liberty Media nun verändert. Ecclestone ist deshalb nach eigener Aussage "unglaublich neidisch" auf seinen Nachfolger Chase Carey, "denn er kann viele Dinge tun, die ich nicht wollte oder konnte", so der frühere Formel-1-Boss.

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