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Williams zeigt den FW40: Jubiläumsauto mit Flosse

Williams hat den FW 40 für die Formel-1-Saison 2017 offiziell vorgestellt: Im Gegensatz zu den ersten Bildern trägt auch der Jubiläumsbolide eine Heckflosse

Foto 1 von 5
Auch der Williams FW40 erinnert ein wenig an eine rollende Schrankwand.
Auch der Williams FW40 erinnert ein wenig an eine rollende Schrankwand.

(Motorsport-Total.com) - Nachdem Williams in der vergangenen Woche einen ersten Vorgeschmack auf das neue Auto für de Formel-1-Saison 2017 gegeben hatte, wurde der FW40 am Samstag offiziell präsentiert. Dabei zeigte sich: Im Gegensatz zu den ersten Entwürfen trägt auch der FW40, dem Trend der Formel 1 2017 folgend, eine große Heckflosse. Diese ist ähnlich wie bei Ferrari sehr weit nach oben und nach hinten gezogen und verleiht dem Auto in der Seitenansicht ein sehr kantiges Aussehen.

Die Seitenkästen des Autos sind stark eingezogen, die Colaflaschen-Form im Heckbereich nicht so stark ausgeprägt wie beispielsweise bei Ferrari. Darüber hinaus wirkt das Auto auf den heute veröffentlichten Fotos aerodynamisch sehr aufgeräumt. Große Bargeboards sind zwischen Vorderrädern und Seitenkästen nicht zu sehen, auch den von Mercedes und Ferrari gezeigten T-Flügel auf der Heckflosse sucht man bei Williams vergebens.

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Mit der Typenbezeichnung FW40 macht Williams einen Sprung, nachdem das Auto in der Formel-1-Saison 2016 FW38 hieß. Das Auslassen der 39 hat jedoch einen guten Grund, denn Williams feiert in diesem Jahr 40 Jahre in der Formel 1 und bringt dies auch durch die Benennung des Autos zum Ausdruck.

Bei den Fahrern setzt Williams nach dem Wechsel von Valtteri Bottas zu Mercedes auf eine Mischung aus Routine und Jugend. Als Teamleader wurde Felipe Massa aus dem gerade begonnenen Formel-1-Ruhestand zurückberufen. Mit seiner Erfahrung soll der 35-Jährige in dieser Saison auch eine Art Mentor für seinen jungen Teamkollegen Lance Stroll sein.

Der Kanadier ist gerade einmal 18 Jahre alt und steigt nach dem Titelgewinn in der Formel-3-EM 2016 in diesem Jahr in die Formel 1 auf - auch dank tatkräftiger Unterstützung seines Vaters Lawrence Stroll. Der Millionär und Autonarr steuert einen großen Teil zum Budget des Teams bei und hat Williams unter anderem einen neuen Simulator finanziert.

Dank des Geldes seines Vaters absolvierte Lance Stroll im vergangenen Jahr auf verschiedenen Grand-Prix-Kursen Privattests in einem Formel-1-Williams aus der Saison 2014 und geht damit gut vorbereitet in seine Premierensaison in der Formel 1.

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