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Ferrari fährt ab sofort zweigleisig

Stefano Domenicali gibt die Entwicklungsrichtung für die kommenden zwei Jahre vor: Zwei Designteams - Nutzung des Toyota-Windkanals in Köln bis August

Stefano Domenicali
Teamchef Stefano Domenicali sieht das Ferrari-Team im Zugzwang
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Der Stachel der Niederlage im WM-Kampf 2012 gegen Red Bull sitzt bei Ferrari tief. Grund dafür, dass Fernando Alonso in der zweiten Saisonhälfte vom reinen Tempo her nicht mehr mit Sebastian Vettel mithalten konnte, war nicht zuletzt die Weiterentwicklung des Ferrari F2012 beziehungsweise der Mangel an selbiger.

Für die Zukunft stellt sich das italienische Traditionsteam, dessen letzte WM-Titel fünf Jahre (Kimi Räikkönen als Fahrer) beziehungsweise vier Jahre (als Team) zurückliegen, neu auf. Mit Blick auf die tiefgreifenden Regeländerungen für die Saison 2014 fährt Ferrari ab sofort zweigleisig, wie Teamchef Stefano Domenicali anlässlich der traditionellen Weihnachtsfeier in Maranello bekanntgab.

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"Wir arbeiten seit Monaten an einem Reorganisationsprogram, das mit der Einführung neuer Methodiken einhergeht", so Domenicali, der sich dabei vor allem auf den Windkanal einredet: "Wie bereits bekannt ist, werden wir unsere Fabrik in Maranello modernisieren. Der Windkanal wird bis August geschlossen bleiben. Solange werden wir den Windkanal von Toyota in Köln nutzen." Letztgenannte Anlage hatte die Scuderia im Verlauf dieses Jahres angemietet. Die Daten aus zwei verschiedenen Windkanälen führten jedoch nicht zum Erfolg, sondern brachten mehr Fragen als Antworten hervor.

Separate Designteams für 2013 und 2014

Nikolas Tombazis
Nikolas Tombazis bleibt weiterhin der Chefdesigner der Scuderia
© Ferrari

"Darüber hinaus haben wir uns für eine bessere Aufteilung der Arbeit zwischen denjenigen Mitarbeitern, die den Windkanal betreiben und denjenigen, die sich auf die kreative Seite des Jobs konzentrieren, entschieden", setzt der Ferrari-Teamchef fort und verkündet damit, dass man ab sofort zwei separate Designteams betreibt. "Wir haben in diesem Jahr gesehen, dass wir nicht effizient genug waren, wenn wir zu viele Dinge gleichzeitig angingen", begründet Domenicali den Schritt.

Der Italiener präzisiert: "Was das Design betrifft, werden wir zwei Koordinatoren haben. Simone Resta, ein Ingenieur, der seine Karriere in Maranello vorantrieb und sehr effektiv arbeitet, wird sich um das Auto für 2013 kümmern. Fabio Montecchi befasst sich mit dem Auto für das darauffolgende Jahr." Unberührt bleibt die Funktion von Nikolas Tombazis, der weiterhin als Chefdesigner auftreten wird.

Erste Tests noch nicht mit komplett neuem Auto

Die ersten Testfahrten im Vorfeld der Saison 2013 gehen vom 5. bis 8. Februar in Jerez de la Frontera über die Bühne. Bevor die Saison am 17. März in Melbourne beginnt, stehen im Februar zwei weitere Testfahrten (in Barcelona) an.

Den neuen Boliden wird Ferrari nach Aussage des Teamchefs "Ende Januar oder Anfang Februar" vorstellen. "Dabei wird es sich wie gewohnt nur um eine Version für die Präsentation handeln. Das komplette Auto werden wir an den letzten Testtagen oder in Australien sehen, um die zur Verfügung stehende Zeit optimal zu nutzen", kündigt Domenicali an.

Ferrari-Präsident Luca di Montezemolo schiebt bei dieser Gelegenheit hinterher: "Wir müssen die technischen Regularien bis an die Grenzen ausreizen, wollen dabei aber unsere Stärken aus diesem Jahr beibehalten oder sogar noch ausbauen. Uns ist klar, dass die anderen keine Däumchen drehen werden. Es muss uns gelingen, einen anderen, kreativeren Weg einzuschlagen."

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