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Hülkenberg: Schwyzerdütsch noch ausbaufähig

Der zukünftige Sauber-Pilot verrät, dass er der Muttersprache der Schweizer noch nicht folgen kann, und will 2013 an die Sauber-Erfolge dieser Saison anknüpfen

Nico Hülkenberg
Nico Hülkenbergs Antrittsbesuch bei Sauber steht noch aus
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Mit dem Rennen in Brasilien am nächsten Wochenende endet die zweijährige Zusammenarbeit zwschen Nico Hülkenberg und Force India. Ab dem 1. Januar 2013 ist der Emmericher dann offiziel Sauber-Pilot und hat spätestens dann die Gelegenheit, sein neues Team besser kennenzulernen. Denn bisher hatte er nur mit wenigen Teammitgliedern Kontakt. "Ich habe natürlich schon mit Monisha Kaltenborn und Peter Sauber gesprochen", sagt Hülkenberg im Gespräch mit der Tageszeitung 'Blick'. "Und von der Rennstrecke kennt man selbstverständlich auch schon ein paar aus dem Team."

Die Fabrik in Hinwil hat der Deutsche bisher noch nicht besucht, und auch mit der dort üblichen Landessprache Schwyzerdütsch hat er noch seine Schwierigkeiten: "Ich kann meine neuen Teamkollegen mit 'salü' begrüssen. Dann hört es aber auch schon wieder auf." Einer auf Schwyzerdütsch geführten Unterhaltung könnte Hülkenberg noch nicht folgen: "Das ist schon schwer. Alles verstehe ich sicher nicht."

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Der 25-Jährige glaubt, dass Sauber für die Zukunft sehr gut aufgestellt ist: "Die Vorstellung in diesem Jahr war einfach überzeugend mit vier Podestplätzen", so Hülkenberg. Außerdem habe das Team oft Pech gehabt, sonst wären seiner Meinung nach in dieser Saison noch mehr Punkte möglich gewesen. Auf die guten Leistungen dieser Saison will Hülkenberg 2013 aufbauen: "Klar ist, dass wir daran anknüpfen wollen, was in diesem Jahr schon hervorgeblitzt ist." Allerdings weist er darauf hin, dass die Karten wieder neu gemischt werden: "Jeder bringt ein neues Auto. Da weiss man natürlich noch nicht, wo man steht."

Hülkenberg war zu Beginn seiner Formel-1-Karriere nach England in die Nähe der Williams-Fabrik gezogen. Ein Wohnort-Wechsel in die Schweiz steht für ihn derzeit aber noch nicht zur Debatte: "Das ist vielleicht eine Überlegung für die Zukunft. Momentan ist das aber noch kein Thema", meint 25-Jährige, der sich die Schweiz als Wahlheimat jedoch grundsätzlich vorstellen kann: "Es gibt schöne ländliche Ecken, es gibt aber auch schöne Städte, zum Beispiel Zürich. Es gefällt mir dort sehr gut."

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