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Qualifying-Schwäche bremst das Weltmeisterteam ein

Aus dem Pole-Position-Abo des Vorjahres ist eine Q3-Zitterpartie geworden: Warum schwächelt Red Bull in der laufenden Saison an den Samstagen?

Sebastian Vettel, Mark Webber
Mark Webber und Sebastian Vettel waren in Monza nicht siegfähig
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Monza war für Red Bull definitiv keine Reise wert. Das Weltmeisterteam hatte in allen Sessions zu kämpfen und war nie wirklich in Schlagdistanz zu den Spitzenreitern - erst recht nicht im Qualifying. Sebastian Vettel erkämpfte sich die sechstschnellste Zeit und verlor auf die Bestzeit knapp 0,8 Sekunden. Im Vorjahr demütigte der Deutsche seine Verfolger und war beinahe eine halbe Sekunde schneller als der Rest.

Im Rennen schien Vettel dafür stärker zu sein. Den Grund für die bessere Rennperformance sucht man bei Red Bull noch. Auch Teamchef Christian Horner kann sich das Ungleichgewicht nicht erklären: "Sebastian hat sich wirklich reingekniet und er leistete gute Arbeit. Anfangs hielt er mit Jenson (Button; Anm. d. Red.) mit. Ferrari war auf den Geraden aber einfach zu schnell für uns. Wir waren machtlos und konnten uns nicht verteidigen."

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"Sebastian hat nichts falsch gemacht. Er fuhr so engagiert, wie er nur konnte. Diese Strecke zeigt nun einmal unsere Schwächen auf." Ob Red Bull im Qualifying von Singapur besser aussehen wird, kann Horner noch nicht voraussagen: "Das ist schwierig vorherzusagen. In Singapur sollten wir - hoffentlich - wieder konkurrenzfähiger sein. 2012 gibt es aber keine Garantien. Das haben wir gesehen."

Webber rätselt

Teamkollege Mark Webber sucht nicht lange nach Erklärungen für die schwachen Qualifyings und nennt den Grund für sein Scheitern vor dem finalen Abschnitt am Samstag: "Die Rundenzeiten - ganz einfach. Es fühlt sich gar nicht mal großartig anders an. Die anderen Teams sind eben an Samstagen einfach schneller als im Rennen, wir hingegen nicht", bilanziert Webber.

"Mit viel Benzin geht es. Wenn wir wenig Sprit dabei haben, dann wird es schwieriger", bemerkt der Australier. Der Qualifying-Nachteil von Red Bull wirkt sich auf schnellen Kursen - wie Spa oder Monza - erkennbar stärker aus als auf langsameren Strecken. Das bestätigt auch Webber: "Ja, offensichtlich. Wenn man sich die vergangenen beiden Qualifyings mal anschaut, dann waren wir nicht sonderlich stark. Was dabei auffällt ist die Tatsache, dass in beiden Fällen die gleichen Reifenmischungen zur Verfügung standen."

"Es kann daran liegen, am Abtrieb unseres Autos, am Motor. Man kann in vielen Bereichen auf die Suche nach den Ursachen gehen. In nur zwei Wochen sind wir an der nächsten Station, eine ganz andere Strecke. Die Frage nach Monza-spezifischen Dingen ist dann nicht mehr wichtig. Singapur ist eine ganz andere Geschichte, vielleicht sieht es dort ganz anders aus", rätselt der Formel-1-Routinier.

McLaren holt auf

Bei McLaren weint man der momentane Schwäche von Red Bull sicher nicht nach. "Wir haben ein sehr starkes Fahreraufgebot und wir rücken Red Bull immer näher auf die Pelle. Sie scheinen derzeit ein paar Probleme mit dem Auto zu haben - sowohl bei der Zuverlässigkeit als auch beim reinen Tempo", analysiert Ron Dennis.

"Hoffentlich können wir im Titelrennen zu einer Bedrohung werden. In der Fahrer-WM kommt es nicht einzig und alleine darauf an, gut abzuschneiden. Du musst erst einmal ins Ziel kommen", bemerkt Dennis. "Was Red Bull betrifft, so scheint sich die Situation bei ihnen im Vergleich zur vergangenen Saison umgekehrt zu haben", stellt auch der Technische Direktor Paddy Lowe fest. "Waren sie 2011 auf eine schnelle Runde im Qualifying kaum zu schlagen, so bereitet ihnen dies im Moment augenscheinlich Probleme."

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