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Mercedes schöpft Mut aus Monza-Performance

Norbert Haug analysiert, wo Mercedes in Monza das mögliche Podium vergeben hat, freut sich aber grundsätzlich über den gezeigten Aufwärtstrend

Michael Schumacher und Paul di Resta
Der Rennspeed von Mercedes war nach dem ersten Boxenstopp ermutigend
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Mit 14 Punkten war Mercedes zwar nur das viertbeste Team in Monza (Ferrari holte 27, McLaren 25 und Sauber 20), doch die Performance war zumindest nach dem ersten Renndrittel ermutigend. Denn nachdem Michael Schumacher (6.) und Nico Rosberg (7.) von den mittleren Option- auf die harten Prime-Pirellis gewechselt hatten, ging plötzlich die Post ab, wie Rosbergs schnellste Rennrunde (1:27.239 Minuten im 53. und letzten Umlauf) bestätigt. Der Silberpfeil war damit um fast 1,2 Sekunden schneller als der siegreiche McLaren von Lewis Hamilton, der freilich nur selten ernsthaft unter Druck stand und nicht ans Limit gehen musste.

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Verloren hat Mercedes den Grand Prix von Italien schon im ersten Stint, der mit einem schlechten Start von Rosberg begann: "Nico hatte mit dem Reifensatz keinen Grip, auch den ganzen ersten Stint nicht. Der war übrigens auch bei Michael nicht berühmt", analysiert Sportchef Norbert Haug im Gespräch mit 'Motorsport-Total.com'. "Danach war der Speed eigentlich richtig gut. Wir sind zweimal mit Prime gefahren. Wir hatten auch noch einen frischen Option, aber die Prime gingen gut und da wollten wir kein Risiko eingehen."

Im ersten Stint hatten beide Fahrer noch den Option-Qualifyer drauf, mit dem sie bis zum Boxenstopp in den Runden 14 (Rosberg) und 15 (Schumacher) "über zehn Sekunden" einbüßten. Danach ging es laut Haug "in die richtige Richtung", denn: "Vielleicht sind wir manchmal sensibler mit dem Auto, aber zum Schluss waren wir elf Sekunden hinter dem dritten Platz. Webber und Vettel waren absolut lösbar, auch ohne Ausfall, und der Ausfall von Button hat uns geholfen. Aber um Räikkönen noch zu kriegen, hätten wir nur eine halbe Runde mehr gebraucht."

Dass so viel Zeit in den ersten 14 beziehungsweise 15 Runden liegen gelassen wurde, obwohl Monza dank Mercedes-Power und Dreifach-DRS eigentlich eine Vorzeigestrecke für die Silberpfeile sein müsste, lag möglicherweise auch daran, "dass wir im dritten Qualifying-Abschnitt mehr als eine gezeitete Runde gefahren sind", vermutet Teamchef Ross Brawn, will dies aber nicht als einzigen möglichen Grund im Raum stehen lassen: "Vielleicht war auch ein anderer Faktor dafür verantwortlich."

Angesichts der Tatsache, dass der Qualifying-Reifensatz im ersten Rennstint zu einem wahren Klotz am Bein wurde, war die Zweistoppstrategie wahrscheinlich richtig - der Mercedes gilt ja auch als Reifenfresser. Haug: "Wir haben es vor dem Rennen so gesehen, dass wir zwei Stopps machen müssen, um den Speed zu generieren. Vielleicht wäre ein Stopp möglich gewesen - da muss man sich die Daten ansehen. Aber mit dem ersten Satz, den wir jetzt hatten, wohl weniger, weil wir relativ früh rein sind, was auch richtig war."

Der 59-jährige Deutsche gibt zu, dass er nicht ausschließen kann, dass der gezeigte Aufwärtstrend streckenspezifisch sein könnte. An den erfreulichen Tatsachen führt aber kein Weg vorbei: "Zu Massa auf Platz vier fehlten ein paar Sekunden, zu Alonso auf Platz drei elf. Das, was da fehlt, haben wir im ersten Stint verloren. Und nach dem Wechsel war Perez schneller als wir, aber sonst niemand", stellt Haug fest - und kündigt für die nun bevorstehende Übersee-Tournee weitere Updates an, um den fünften Platz in der Konstrukteurs-WM mindestens zu halten.

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