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Sauber vs. Mercedes: Kampf um Platz fünf

Sauber-Geschäftsführerin Monisha Kaltenborn peilt einen weiteren Schritt nach vorn an - Mercedes-Teamchef Ross Brawn ist sich der Gefahr bewusst

Nico Rosberg, Kamui Kobayashi
Sauber ist Mercedes in elf Rennen bis auf 26 Punkte auf die Pelle gerückt
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Nach elf von 20 Rennen der Saison 2012 hält Mercedes in der Konstrukteurswertung Platz fünf. Die Lücke nach vorn ist angesichts von mehr als 80 Punkten Rückstand auf Ferrari (gegenwärtig Platz vier) beträchtlich. Stattdessen sitzt Sauber den "Silberpfeilen" mit 26 Punkten Rückstand im Nacken und drängt unter die Top 5.

Dabei hat man es in Hinwil nicht zwangsläufig auf Mercedes abgesehen. "Wir haben immer gesagt, dass wir weiter nach vorn kommen wollen, unabhängig davon, wer vor uns liegt", sagt Sauber-Geschäftsführerin Monisha Kaltenborn gegenüber 'Formula1.com' und stellt in Bezug auf ein Vorbeiziehen ausgerechnet am ehemaligen Partner Mercedes klar: "Das haben wir nie gesagt. Diese Worte wurden uns in den Mund gelegt."

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Auf die Frage, ob Platz fünf - unabhängig von den Namen der auf den ersten vier Plätzen liegenden Teams - das erklärte Ziel der Schweizer Truppe sei, antwortet Kaltenborn mit "Ja" und unterstreicht, dass sich Sauber bisher unter Wert verkauft hat: "Wir hätten in diesem Jahr noch mehr erreichen können, wenn wir den einen oder anderen Fehler vermieden hätten."

Sauber durch schwache Qualifyings unter Wert verkauft

"Wenn es uns gelingt, unsere Effizienz und vor allem unsere Performance im Qualifying zu verbessern, dann können wir einen weiteren Schritt nach vorn gehen und alle Möglichkeiten, die sich uns bieten, in vollem Umfang nutzen", ist die Sauber-Geschäftsführerin im Interview mit Formel-1-Reporter James Allen überzeugt und präzisiert ihre Einschätzung des bisherigen Saisonverlaufs.

"Ich bin mit der Performance wirklich zufrieden", sagt Kaltenborn, "sehe das Ganze aber etwas weiter gefasst: Zum Ende der Saison 2009 erlitt das Team durch den plötzlichen Ausstieg von BMW einen herben Rückschlag. Seitdem klettern wir Schritt für Schritt wieder nach oben. Dass wir schon jetzt über ein derart konkurrenzfähiges Auto verfügen, ist für das gesamte Team eine großartige Errungenschaft."

In diesem Zusammenhang gibt sie gegenüber 'Formula1.com' zu bedenken: "Wenn man sich die fünf Teams, die derzeit vor uns liegen, genauer betrachtet, stellt man fest, dass sie alle über wesentlich mehr Budget verfügen als wir." Das Gebot der Stunde bei Sauber müsse daher lauten, "realistisch zu bleiben".

Mercedes geht von stärkerer zweiter Saisonhälfte aus

So oder so ist man sich bei Mercedes der von Sauber ausgehenden Gefahr bewusst. "Ich bin sicher, dass sie Platz fünf anvisieren und erkenne das an", wird Teamchef Ross Brawn von 'Formula1.com' zitiert. Gleichzeitig betont der Brite, dass auch die "Silberpfeile" in der ersten Saisonhälfte unter den eigenen Möglichkeiten auftraten: "Wir sind mit dem Auto noch nicht so weit, wie wir sein wollten, haben aber sehr gute Leute im Team. Ich bin optimistisch, dass wir in der zweiten Saisonhälfte stärker auftreten werden als in der ersten."

Demnach will man sich in der Konstrukteurswertung nicht nur dort behaupten, wo man sich gegenwärtig befindet, sondern "wir wollen uns noch verbessern, denn Platz fünf kann nicht unser Ziel sein", so Brawn. Im Verlauf der zweiten Saisonhälfte werde man nach Aussage des Mercedes-Teamchefs "alles tun, um weiter vorn abzuschließen, denn es gibt noch eine Menge Punkte zu gewinnen".

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