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Petrows Karriere erneut am Scheideweg

Nicht zum ersten Mal, aber schon wieder: Witali Petrow muss zittern, ob er seine Karriere bis zum ersten Russland-Grand-Prix 2014 fortsetzen kann

Witali Petrow und Oksana Kossatschenko
Witali Petrow und seine charismatische Managerin Oksana Kossatschenko
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Was Vertragsverhandlungen angeht, scheint Witali Petrow ein Mann der letzten Minute zu sein: 2010 ging Christian Klien schon davon aus, fix bei Renault gesetzt zu sein, als plötzlich der GP2-Vizemeister mit russischen Sponsorenmillionen daherkam, Ende 2010 stand Petrow knapp vor dem Rauswurf und Anfang 2012 schien der 27-Jährige kein neues Cockpit mehr zu finden, ehe ihn Managerin Oksana Kossatschenko doch noch bei Caterham unterbrachte.

2014 soll in der Olympiastadt Sotschi erstmals ein Grand Prix von Russland stattfinden - und für die Werbung vor dem Event wäre ein russischer Formel-1-Fahrer angesichts des geringen öffentlichen Interesses extrem wichtig. Aber Petrow scheint wieder einmal am Scheideweg zu stehen: "Ich weiß nicht", antwortet Kossatschenko auf die Frage des russischen 'Sport Express', ob sie schon etwas zu den derzeit stattfindenden Verhandlungen sagen könne.

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"Am Saisonbeginn hatte Witali keinen Platz in der Formel 1. Wir planten schon, mit seiner Karriere eine ganz neue Richtung einzuschlagen", gibt die Geschäftsfrau zu. Entscheidend sei auch, dass ihr Schützling im vierten Jahr in der Königsklasse kein Paydriver mehr sein darf: "Mit 28 Jahren muss er langsam Geld verdienen. Im Moment funktioniert die Formel 1 für Witali nicht, wenn er kein Einkommen hat. Daher befinden wir uns in einer entscheidenden Phase."

Die Formel 1 sei ein prestigeträchtiges Geschäft, aber man könne nicht blind an ihr festhalten und werde sich zur Not nach anderen Betätigungsfeldern umsehen, räumt Kossatschenko ein und klagt über das geringe öffentliche Interesse: "In Russland ist es schwierig, einen Sportler zu verkaufen, und bei einem Formel-1-Piloten ist es fast unmöglich." Daher sei es Aufgabe der Entscheidungsträger, das Interesse bis Sotschi 2014 deutlich anzukurbeln.

Denn solange die Formel 1 im russischen Fernsehen praktisch nicht existent ist, wird es auch schwierig, für Petrow Sponsoren zu finden und ihm ein Cockpit zu beschaffen. Aber Petrow gibt sich ohnehin keinen Illusionen hin: "Er weiß selbst am besten, welche Ziele realistisch sind und welche einfach nur dumm", erklärt Kossatschenko. "Niemand hat gesagt, dass es leicht ist, Formel-1-Fahrer zu sein. Das weiß er ganz genau."

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