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Darf Senna bleiben? "Qualifying ist der Schlüssel"

Bruno Senna ist nach dem starken Ungarn-Wochenende zuversichtlich, die Trendwende geschafft zu haben, und erklärt, wie er seinen Sitz verteidigen will

Bruno Senna, Jenson Button
In Ungarn platzierte sich Bruno Senna nach Startplatz neun im Vorderfeld
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Bruno Sennas sollte sich bei seinem Teamkollegen Pastor Maldonado bedanken. Hätte der Venezolaner bei den vergangenen Rennen nicht ständig mit Fehlern und umstrittenen Manövern für Aufregung gesorgt, wären die schwachen Leistungen des Brasilianers noch deutlich mehr im Mittelpunkt gestanden. So konnte sich der Williams-Pilot aber gerade noch vor der Sommerpause mit einem starken Rennen in Ungarn etwas freischwimmen, während sein Teamkollege einmal mehr von der Rennleitung bestraft wurde.

Kurios ist der Punktevergleich des Williams-Duos: Obwohl Senna massive Probleme im Qualifying hatte und Maldonado in Barcelona sensationell triumphierte, führt der Venezolaner mit 29 WM-Punkten bloß fünf Zähler vor dem Neffen von Legende Ayrton Senna. Hätte Maldonado also in Spanien nicht gewonnen, würde er bei nur vier Punkten halten. Sein Teamkollege punktet hingegen mit Konstanz: Senna fuhr sechs Mal unter die Top 10, Maldonado bloß zwei Mal.

Qualifying als Schlüssel

Für den ehemaligen Renault-Piloten war es nur eine Frage, bis der Knoten endlich platzt, wie er gegenüber 'AFP' erklärt: "Der einzige Grund, warum wir in Ungarn Punkte geholt haben, war das gute Qualifying - das muss uns auch in Zukunft gelingen. Jeder benötigt Möglichkeiten, um zu wachsen - das ist meine. Ich brauche die Möglichkeit, zu wachsen und mich mit dem Team weiterzuentwickeln."

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"Ich schlage mich in dieser Saison in den Rennen ziemlich gut."
Bruno Senna

Senna weiß aber, dass die Uhr tickt: Sollten die venezolanischen Geldgeber auch in der kommenden Saison bei Williams ihren Zahlungen nachkommen, dann ist Maldonado gesetzt. Mit Mitbesitzer Toto Wolffs Schützling Valtteri Bottas steht zudem ein schneller Testfahrer bereit, der diese Saison schon gezeigt hat, dass er das Zeug zum Einsatzpiloten hätte.

Senna muss in der zweiten Saisonhälfte also mit guten Qualifyings und Rennen punkten, will er seine Zukunft bei Williams sichern. "Ich schlage mich in dieser Saison in den Rennen ziemlich gut", sagt er. "Es wird der Schlüssel sein, das Qualifying hinzukriegen, um sicherzustellen, dass ich nächstes Jahr und hoffentlich auch in den kommenden Jahren bleiben kann."

Senna hat noch halbe Saison, um sich zu beweisen

Jetzt will er aber den Rückenwind des starken Rennens in Ungarn, wo er Siebter wurde, nutzen, um in Belgien gestärkt aus der Sommerpause zurückzukehren. "Jetzt muss ich mir keine Sorgen machen. Insgesamt hatten wir eine starke Performance, und ich lerne, ich verbessere mich. Es geht jetzt darum, Kleinigkeiten zu verbessern. In der zweiten Saisonhälfte habe ich viel mehr Erfahrung, und das hilft."

Die Wahrscheinlichkeit, dass der Williams-Pilot gar keine Gelegenheit mehr bekommt, sich in der zweiten Saisonhälfte für 2013 zu beweisen, darf als eher gering eingeschätzt werden. Dafür sorgt Mitbesitzer Wolff, der einen Fahrerwechsel 2012 gegenüber 'Motorsport-Total.com' "definitiv" ausschließt.

"Wenn morgen die Sonne vom Himmel fällt, dann kann sich das auch ändern", erklärt er die Lage. "Es gibt einen Ersatzfahrer für den Fall, dass jemand ausfällt, aber das sehe ich einfach nicht. Ich hoffe, unsere beiden Fahrer bleiben gesund und brechen sich keinen Fuß. Dann wird sich auch nichts ändern."

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