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McLaren: Coca-Cola statt Vodafone?

Sollte Vodafone sein Formel-1-Engagement wirklich beenden, könnte offenbar Coca-Cola neuer Titelsponsor des McLaren-Teams werden

Coca-Colas berühmter Weihnachts-Truck
Der Coca-Cola-Truck könnte schon bald auch im Formel-1-Paddock stehen...
© Coca-Cola

(Motorsport-Total.com) - Coca-Cola zieht offenbar ein Sponsoring-Engagement in der Formel 1 in Betracht und könnte beim britischen McLaren-Team Vodafone als Titelsponsor ablösen. Das Team erlitt Anfang dieser Woche einen Rückschlag, als bekannt wurde, dass Vodafone sein Engagement in der Formel 1 überdenken wird.

Das Telekommunikations-Unternehmen investiert angeblich 48 Millionen Britische Pfund (umgerechnet rund 60 Millionen Euro) pro Jahr. Vodafone wurde 2002 erstmals zum Formel-1-Sponsor, damals noch bei Ferrari, wechselte aber 2007 zu McLaren. 2010 wurde der Vertrag bis Ende 2013 verlängert, aber angesichts der zunehmend angespannten Wirtschaftslage dürfte das Unternehmen eine Evaluierung durchgeführt haben, ob es in der Formel 1 bleiben oder aussteigen soll.

Schon jetzt im Sportsponsoring aktiv

Sollte Vodafone McLaren verlassen, wäre Coca-Cola ein idealer Ersatz. Es ist eine der weltweit bekanntesten Marken und ein Gigant des Sportsponsorings, mit großen Deals unter anderem bei den Olympischen Spielen und für diverse Fußballbewerbe des europäischen Verbands UEFA. Olympia alleine kostet geschätzte 80 Millionen Euro pro Vierjahres-Zyklus, aber das ist für ein Unternehmen, das im vergangenen Jahr 8,6 Milliarden US-Dollar (umgerechnet sieben Milliarden Euro) Gewinn (bei einem um 33 Prozent auf 46,5 Milliarden Dollar gestiegenen Umsatz) geschrieben hat, ein Klacks.

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Coca-Cola war in der Vergangenheit noch nie Formel-1-Sponsor, soll aber schon mal nahe dran gewesen sein. 2005, so heißt es, haben Gespräche mit Bernie Ecclestone stattgefunden, um Titelsponsor der Formel 1 zu werden. Letztendlich wurde aber entschieden, dass eine so enge Verbindung mit einer Firma die Beziehungen zu anderen Marken gefährden könnte. "Ich würde mich niemals auf ein Titelsponsoring für die Formel 1 einlassen, denn das macht dir jedes Rennen kaputt. Es wäre sehr restriktiv", sagte Bernie Ecclestone damals.

Coca-Cola hat sich bisher nicht dazu geäußert, ob man in die Formel 1 einsteigen will, aber die Sponsoringabteilung im Hauptquartier in Atlanta stellt seit einem Monat Studien über Getränke-Sponsorings im Sport an. Es heißt, dass Emmanuel Seuge, Coca-Colas Leiter für Sport- und Entertainment-Marketing, persönlich in den Prozess involviert sein soll.

Gleiche Farben wie Vodafone

Auf den McLaren-Autos befinden sich dieses Jahr die Logos des Aufbaugetränks Lucozade, doch das wäre kein Interessenskonflikt, denn der Deal wurde mit Mutterunternehmen GSK abgeschlossen, das einfach eine andere Marke aus seinem Stall an den Start schicken könnte. Außerdem wäre McLarens silbernes Farbschema kein Stolperstein, da die Farben Rot und Weiß als Vodafone-Farben schon jetzt auf den Autos von Lewis Hamilton und Jenson Button vertreten sind.

Coca-Colas Einstieg wäre eine wichtige Bestätigung für die Formel 1, die in den vergangenen Wochen einige schlechte Nachrichten zu verkraften hatte. Im vergangenen Monat mussten die Pläne, in Singapur an die Börse zu gehen, wegen instabiler Märkte verschoben werden, und ein paar Wochen später wurde ihr früherer Vorsitzender Gerhard Gribkowsky von einem Münchner Gericht zu achteinhalb Jahren Haft verurteilt, weil ihn Ecclestone in Zusammenhang mit dem Verkauf des Sports an den derzeitigen Eigentümer, CVC Capital Partners, bestochen haben soll.

Ein Unternehmen, das sich über den Einstieg von Coca-Cola in die Formel 1 möglicherweise nicht freuen würde, ist Energydrink-Hersteller Red Bull, Eigentümer des Weltmeister-Rennstalls der vergangenen beiden Jahre. Denn die beiden Marken besetzen nicht nur eine ähnliche Nische des Markts, sondern Coca-Cola besitzt mit Relentless auch eine eigene Energydrink-Marke.

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