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Valencias Hitze belastet Mensch und Maschine

Reifen, Bremsen, Fahrer: Wie sich Piloten und Teams auf die extremen Außenbedingungen an der Mittelmeerküste einstellen und wer profitieren könnte

McLaren-Mechaniker
Die Hitze in Valencia ist für alle Beteiligten eine Belastung
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Als Sebastian Vettel mit bei strahlendem Sonnenschein und Gluthitze einem Schirm durch das Paddock stapfte, dachte ein Journalist schon, der Doppelweltmeister hätte sich einen Regenschutz geschnappt. "Das war ein Sonnenschirm", korrigiert Vettel. Bei bis zu 36 Grad wäre alles andere unangebracht gewesen. Die Temperaturen werden im Laufe des Wochenendes kaum fallen, Regen wird nicht erwartet. Das hat Auswirkungen auf die Formel 1, wie Vettel weiß: "Das ist eine große Belastung für den Motor und vor allem für die Reifen. Das wird ein großes Thema", blickt er voraus.

Nachgesagt wird allen voran Lotus, Sauber und Force India eine steigende Performance, wenn sich das Quecksilber nach oben bewegt. Lewis Hamilton hat die Truppen aus Hinwil und Enstone daher auf der Rechnung. "Es ist phänomenal, was Sauber es geschafft hat. Aber noch beeindruckender ist für mich Lotus. Sie haben mir beim vergangenen Rennen am meisten imponiert, und sie werden hier sehr schnell sein. Sie schonen die Reifen", erklärt der McLaren-Pilot.

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Und in der Tat scheint im Umgang mit den Pneus das Geheimnis guter Leistungen bei hohen Temperaturen zu liegen - insbesondere, weil sie die Qualifying-Leistungen der betreffenden Fahrzeuge unterstützen. Bruno Senna meint bei 'Sky Sports News': Wenn schon heiß, dann wenigstens ständig. "Ich hoffe auf das erste Wochenende mit konstanten Wetterbedingungen, damit wir uns voll darauf konzentrieren können, das Auto für das Rennen vorzubereiten."

Ein Nachteil für Red Bull? "Die Bremsen sollten nicht so ein großes Problem sein, denn ich glaube, dass wir damit ganz gut haushalten können. Das ist nicht die anspruchsvollste Strecke für die Bremsen", gibt Vettel zu bedenken, bezeichnet die Kühlung des Karbons aber dennoch "entscheidend".

Und dann ist da noch ein weiteres Bauteil, das massiv belastet wird: Denn auch für den Menschen in der Maschine ist die Hitze angesichts über eineinhalb Stunden, die er eingepfercht in feuerfester Unterwäsche und Karbon verbringen muss, eine Tortour. Felipe Massa hat aus diesem Grund zusätzliche Fitnesseinheiten eingeschoben, Hobby-Triathlet Jenson Button ist ohnehin gut vorbereitet. "Das macht es für alle schwierig", bemerkt der McLaren-Fahrer.

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