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Rocquelin: "Die Pole gibt mir unglaublich viel"

Sebastian Vettels Renningenieur Guillaume Rocquelin erklärt, warum das Qualifying fordernder als das Rennen ist, und wieso er in Valencia nicht mit der Pole rechnete

Guillaume Rocquelin
Im Qualifying ist die Anspannung bei Guillaume Rocquelin am Größten
© Red Bull/Getty

(Motorsport-Total.com) - Der Grand Prix von Europa in Valencia war für Sebastian Vettel eine große Enttäuschung. Das wurde sichtbar, als der Weltmeister seine Handschuhe nach dem Ausfall wütend auf den Boden schleuderte. Kein Wunder, denn bis zum Ausfall wegen einer defekten Lichtmaschine hatte der Red-Bull-Pilot das Wochenende dominiert. Vor allem seine Pole-Position-Runde, in der er so viel Vorsprung auf den Zweitplatzierten Lewis Hamilton herausgeholt hatte wie dieser auf den Siebtplatzierten Kamui Kobayashi, war beeindruckend.

Rückblickend war dieses Qualifying vermutlich auch Vettels persönliches Highlight in Valencia. Für einen gilt dies auf jeden Fall - seinen Renningenieur Guillaume Rocquelin. "Alles hinzukriegen - wie es uns am Samstag gelungen ist - gibt einem unglaublich viel", stellt der Franzose klar, dass das Qualifying für ihn einen besonderen Stellenwert hat. "Vor allem, weil die Abstände an diesem Samstag extrem klein waren."

Qualifying für Renningenieur am Forderndsten

Dabei sah es am Samstag um 14 Uhr noch gar nicht danach aus, als würde Vettel eine souveräne Pole-Runde hinknallen können. "Zu Beginn des Qualifyings war das Auto nicht so großartig", verrät der Mann, den bei Red Bull alle "Rocky" nennen. "Also habe ich Sebastian immer wieder gesagt, dass wir schneller werden müssen. Und Schritt für Schritt haben wir das Auto mit jeder Fahrt schneller gemacht. Am Ende hatten wir noch einen Run und drei Minuten bis zur Zielflagge. Dann drei oder vier Zehntel vorne zu sein, ist extrem befriedigend."

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"Das Rennen ist für mich nicht so intensiv wie das Qualifying."
Guillaume Rocquelin

Vor allem, weil bei ihm die Nerven im Qualifying am meisten strapaziert werden. Viel mehr als beim Rennen, wie er selbst zugibt: "Das Rennen ist für mich nicht so intensiv wie das Qualifying. Das Rennen läuft viel berechenbarer ab - gewisse Dinge passieren zu gewissen Zeiten. Da werde ich nicht nervös. Warum, weiß ich nicht, denn es ist viel entscheidender, aber das Rennen ist für mich kein Problem."

Dementsprechend groß ist die Freude, wenn ihn sein Pilot Vettel, mit dem er beide WM-Titel feiern durfte, mit der Pole-Position belohnt. "Die Pole war für mich schon immer eine der größten Befriedigungen in diesem Job", sagt Rocquelin. "Das ist absurd und widersinnig, denn man erhält dafür keine Punkte."

Ein Fall für den Puristen

Doch was macht einen Erfolg im Qualfifying für Rocquelin so reizvoll? "Aus rennsportlicher Sicht gibt es einem sehr viel, denn da gibt es nur dich, das Auto, den Fahrer - und Timing ist das wichtigste", versucht er sich in einer Erklärung. "Strategie spielt keine Rolle, denn alle haben frische Reifen, es gibt keine Einflüsse wie das Safety-Car oder ähnliches. Man muss einfach zu einem gewissen Zeitpunkt das Beste aus dem Auto und dem Fahrer herausholen. Jeder hat dabei die gleiche Chance."

Trotz des Stellenwerts sieht man Vettels Renningenieur bei einer Pole-Position seines Schützlings selten frenetisch jubeln oder wild herumspringen. Das bedeutet aber laut eigenen Angaben nicht, dass er sich an die Erfolge inzwischen gewöhnt hat: "Ich bin da recht ruhig. Ich grinse nicht über beide Ohren, aber in mir drinnen spüre ich eine sehr intensive Emotion."

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