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Mercedes: Nur Rosberg vom Wetter verschont

Nico Rosberg konnte in Mugello zumindest an der schlechten Regen-Performance arbeiten, bei Michael Schumacher waren die Bedingungen aber erbarmungslos

Nico Rosberg
Nico Rosberg hatte vom heutigen Testtag deutlich mehr als sein Teamkollege
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Michael Schumacher freute sich zwar darüber, "nach so vielen Jahren" wieder in Mugello zu sein ("Die Tifosi haben mich sehr warmherzig willkommen geheißen"), aber der toskanische Himmel weinte darüber, dass der Rekord-Champion, der mit Ferrari fünf WM-Titel gewonnen hat, mit einem silbernen Mercedes- statt mit einem roten Overall der Scuderia zurückkehrte.

Und aufgrund dieser schlechten Wetterverhältnisse insbesondere am Nachmittag, den Mercedes für Schumacher reserviert hatte, kam der ehemalige Ferrari-Superstar nicht über fünf nicht gezeitete Runden hinaus. "Ich ging nur raus, um mal zu testen, ob es bei diesen Bedingungen Sinn macht. Tat es nicht", meint Schumacher achselzuckend und lächelt: "Zumindest haben die Fans noch ein fahrendes Auto gesehen."

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"Umso wichtiger", ergänzt er, "dass wir am Vormittag schon ein paar Daten sammeln konnten, sodass wir uns bestmöglich auf morgen vorbereiten können." Also machte das Team aus der Not eine Tugend, brach das Programm früher als geplant ab und begann die Arbeit an den Autos. Die für eine Basisabstimmung notwendigen Daten hatte Nico Rosberg am Vormittag gesammelt. Schumachers Teamkollege drehte immerhin 49 Runden und wurde mit gut eineinhalb Sekunden Rückstand Fünfter.

Dabei war er bereits nach gut einer Stunde der Auslöser der zweiten roten Flagge der Session, als er mit merkwürdigen Motorengeräuschen ausrollte. Laut Informationen von 'auto motor und sport' war ein defekter Sensor die Ursache des Problems. Trotzdem sagt Rosberg: "Wir konnten auch im Regen etwas lernen. Im Regen waren wir in letzter Zeit nicht so stark, wie man in Malaysia gesehen hat. Das war also ganz nützlich."

Obwohl diese Woche zum ersten Mal seit 2008 wieder während der Rennsaison getestet wird, sieht Rosberg keinen großen Unterschied zu den Wintertests. Der einzige Unterschied sei, "dass wir heute wissen, wer wie stark ist. Wir können die anderen Autos und uns besser einschätzen", wird er von 'auto motor und sport' zitiert.

Jene neuen Komponenten, die den Silberpfeil im Idealfall schon ab Barcelona wieder zum "Goldpfeil" machen sollen, kann Mercedes aber noch nicht besser einschätzen als vor dem heutigen Testtag. "Der Fokus liegt auf den neuen Teilen", beschreibt Rosberg das Programm, "aber wir wollen uns auch auf unsere Schwachpunkte konzentrieren. Wir haben vom Rennspeed noch nicht das Optimum erreicht."

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