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Hembery rechnet mit Zwei-Stopp-Strategie

Obwohl die Teams nur wenig Möglichkeiten hatten die erstmals angelieferte superweiche Pirelli-Mischung zu testen, klagten sie kaum über Probleme

Fernando Alonso
Funktionierte trotz wenig Erkundungszeit tadellos: der superweiche Pirelli.
© xpb.cc

(Motorsport-Total.com) - Mercedes-Pilot Michael Schumacher hatte im Qualifying zum Großen Preis von Monaco die Nase vorn. Es hätte die erste Pole Position in Monaco seit 2000 für den Rekordweltmeister werden können. Doch schon zuvor stand fest, dass er aufgrund der Kollision mit Bruno Senna beim Grand Prix in Barcelona fünf Plätze in der Startaufstellung nach hinten versetzt wird. So beginnt Schumacher das Rennen von Platz sechs und Mark Webber startet von der ersten Position des Feldes.

Schumacher, der bereits 1994 seine erste Pole Position in Monaco errang, nutzte für seine beste Runde im heutigen Qualifying (1:14.301 Minuten) den superweichen Pirelli mit der roten Markierung. Mit seiner kurzen Aufwärmzeit und der einzigartigen Gummimischung ist der schnellste Reifen im Sortiment der Italiener ideal für Monaco.

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Alle Teams außer Caterham, Marussia und HRT begannen in der ersten Qualifying-Session mit dem weichen, gelb markierten Pirelli. Die Session wurde nach der Hälfte der Zeit durch den Unfall von Sauber-Pilot Sergio Perez unterbrochen. Schließlich wechselte Paul di Resta im Force India als erster Pilot auf die superweichen Slicks, die etwa 0,7 Sekunden schneller waren als die weichen Reifen. Die Bestzeit in Q1 erzielte Teamkollege Nico Hülkenberg.

In Q2 fuhren alle Piloten ihre Spitzenzeiten mit dem superweichen Pneu. Im letzten Drittel des Qualifyings nutzten bis auf Sebastian Vettel ebenfalls alle Teams die superweiche Mischung. Vettel fuhr mit den weichen Slicks allerdings keine gezeitete Runde und kann sich somit aussuchen, mit welchen Pneus er das Rennen von Platz neun beginnt. Mercedes fuhr als letztes Team aus der Box. Und Schumacher gelang die schnellste Runde in den letzten Sekunden von Q3.

Da die ersten Trainingseinheiten am Donnerstag zeitweise im Regen stattfanden, war das abschließende Freie Training am Vormittag die einzige Möglichkeit, die superweichen Reifen zu testen. Paul Hembery meint: "Wir haben heute ein typisches Monaco-Qualifying gesehen. Es ging darum, Unfälle zu vermeiden, möglichst nicht im Verkehr stecken zu bleiben und das Optimum aus den Reifen herauszuholen. Gratulation an Michael Schumacher und Mercedes", so der Pirelli-Sportchef.

Hembery weiter: "Da alle Teams nur am Vormittag einige Qualifying-Simulationen mit den superweichen Slicks fahren konnten, standen ihnen nicht wirklich viele Daten zur Verfügung. Aber sie haben sich sehr schnell angepasst", lobt er die Arbeit an den Kommandoständen und hebt eine Mannschaft besonders hervor. "Besonders gut gelang das offensichtlich Mercedes. Das Team ist seit Beginn des Wochenendes konstant schnell unterwegs."

Mit viel Verkehr in der engen Boxengasse rechnet Hembery nicht: "Wie erwartet gab es keinen großen Reifenverschleiß. Folglich tippen wir darauf, dass die meisten Fahrer morgen mit einer Zwei-Stopp-Strategie unterwegs sein werden, vielleicht planen manche sogar nur einen Stopp", blickt er voraus, kann sich aber Überraschungen vorstellen: "Und Teams, die sich sicher sind, ein schnelles Auto zu haben, könnten auch mit mehreren Boxenstopps arbeiten."

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