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Haug: "Die Chance auf den Sieg war da"

Norbert Haug jubelt über den zweiten Platz von Nico Rosberg, während Michael Schumacher wieder einmal ausscheidet: "Man hat Phasen, in denen es nicht so klappt"

Nico Rosberg, Lewis Hamilton
Rosberg sicherte sich mit einer sauberen Fahrt den zweiten Podestplatz des Jahres
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com/Sky) - Wieder einmal langen bei Mercedes im Rennen Freud und Leid dicht beieinander. Beim Großen Preis von Monaco zeigte Nico Rosberg eine fehlerfreie Leistung, hielt vom Start weg ständig Kontakt zum Führenden Mark Webber und wurde am Ende Zweiter. Für Michael Schumacher lief das Rennen wieder einmal nicht rund. Schon am Start kollidierte er mit Romain Grosjean, 15 Runden vor Rennende musste er seinen F1 W03 dann mit technischen Problemen in der Box abstellen und damit einen weiteren Nuller verzeichnen.

Der Fehler war schnell ausgemacht, nach der Ursache wird bei Mercedes jedoch noch geforscht. "Wir hatten ein Benzindruckproblem. Vielleicht war es ein Filter, der für ein Problem gesorgt hat. Wir müssen das noch genau untersuchen", erklärt Norbert Haug im Gespräch mit 'Sky Sport'. Wieder einmal konnte Schumacher damit seine Leistung nicht in ein entsprechendes Ergebnis umsetzen, sehr zum Leidwesen seines Motorsportchefs. "Es ist schade für Michael, er hatte den Speed um die Pole zu holen. Das hat er gemacht."

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"Wer seine Runden ohne Verkehr, in denen er frei fahren konnte, gesehen hat, der hat gesehen, dass er den Speed für den Sieg gehabt hätte", ist Haug überzeugt. "Seine Zeit wird wiederkommen, das hat er gestern gezeigt. Das ist die schwierigste Strecke, auf der der Fahrer am meisten zählt. Dort hat er alle geschlagen, das ist ein Anfang. Michael kann darauf aufbauen, wir als Team auch."

Das Resultat seines zweiten Piloten sorgte bei Haug für deutlich bessere Stimmung. Nico Rosberg fuhr von Startplatz zwei aus bis zum Ende des Rennens dicht hinter Mark Webber und erzielte nach seinem Sieg in China heute in Monaco seine zweite Podiumsplatzierung in dieser Saison. "Man hat gesehen, dass er den Speed hatte, um ganz vorne zu sein", kommentiert Haug zufrieden. "Er konnte Mark unter Druck setzen, die Chance auf den Sieg war bis zum Fallen der karierten Flagge da. Aber Mark hat uns nicht den Gefallen getan, einen Fehler zu machen. Deshalb verdient er den Sieg."

"Nico ist die ganze Zeit zwischen 0,7 und zwei Sekunden hinter dem Vordermann gefahren, dann hat man normalerweise etwas mehr Speed. Der Mark hat es sich sicherlich auch eingeteilt, aber es war ein total spannendes Finale. Wir waren mittendrin, haben den Abstand nach vorne verkürzt, was besonders wichtig ist", so Haug. Auch in der WM-Wertung spielt Rosberg nach dem heutigen Rennen als Fünfter wieder eine Rolle. "17 Punkte zur Tabellenspitze sind nach sechs Rennen nicht viel. Darauf können wir aufbauen."

"Wir waren heute zumindest mittendrin oder sogar ganz vorne dabei und hatten die Siegchance, genau wie Michael grundsätzlich von seinem Speed. Nico hat es dann eben umgesetzt", lautet das Fazit des Motorsportchefs nach dem Rennen in Monaco. Während Rosberg seine Podiumsplatzierung feiern kann, verlässt Schumacher wieder einmal die Rennstrecke mit leeren Händen. Sorgen um die Motivation seines Piloten macht sich Haug jedoch nicht.

"Er braucht keinen Aufbau, er baut das Team auf und natürlich halten wir zusammen und unterstützen uns", betont Haug. "Und natürlich wünschen wir uns andere Ergebnisse, aber er ist Fachmann genug, um zu wissen, dass es Phasen gibt, in denen es im wahrsten Sinne des Wortes wie geschmiert läuft, und manchmal hakt es eben auch. Man hat Phasen, in denen es nicht so klappt, und wenn man stark ist, geht man durch diese Phasen, und wir sind stark."

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