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Lokalmatador Alonso zum Auftakt Schnellster

Das könnte die Ticketverkäufe ankurbeln: Fernando Alonso erzielt im ersten Freien Training in Barcelona Bestzeit vor Sebastian Vettel und Kamui Kobayashi

Fernando Alonso
Was die Bestzeit von Fernando Alonso wert ist, ist vorerst noch schwer zu sagen...
© xpbimages.com

(Motorsport-Total.com) - Die Formel 1 ist wieder zurück in Europa, und im ersten Freien Training zum Grand Prix von Spanien in Barcelona sicherte sich ausgerechnet Lokalmatador Fernando Alonso die Bestzeit. Der Ferrari-Pilot meisterte den Circuit de Catalunya in 1:24.430 Minuten und kam damit bis auf zwei Sekunden an die 2011er-Freitagsbestzeit von Red-Bull-Fahrer Mark Webber heran.

Laut Ferrari handelt es sich beim generalüberholten F2012 um "keine Revolution, kein B-Auto, sondern nur um Verbesserungen, vor allem der Aerodynamik", so die Scuderia aus Maranello über Twitter. "Wir werden sehen, ob wir damit im Vergleich zu den anderen aufgeholt haben. Wenn nicht, dann werden wir für das nächste Rennen noch härter arbeiten, aber aufgeben werden wir sicher nie!" Zum Auftakt in Barcelona hatte Alonso immerhin fast vier Zehntelsekunden Vorsprung.

Räikkönen fleißiger als alle anderen

Zweiter wurde WM-Leader Sebastian Vettel, der seinen Red Bull 18 Mal um den Circuit de Catalunya peitschte, und Dritter der Sauber-Japaner Kamui Kobayashi (+0,482), mit 28 Runden der zweitfleißigste Fahrer der Session. Am fleißigsten war diesmal ausgerechnet Kimi Räikkönen (Lotus/+0,855), der mit 29 Runden Neunter wurde und mit seinem Trainingseifer möglicherweise den versäumten Mugello-Test nachholen wollte.

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Wie angekündigt präsentierte sich Barcelona zu Beginn des Wochenendes bei Temperaturen zwischen 20 und 25 Grad Celsius sowie strahlendem Sonnenschein von seiner allerbesten Seite. Wie wechselhaft es am Circuit de Catalunya zugehen kann, ließen aber die Asphalttemperaturen erahnen, die zwischen 23 und 33 Grad schwankten. "Was du nicht testen kannst, sind Asphalttemperaturen um die 40 Grad. Die hatten wir im Winter nicht", sagt Paul di Resta, heute Morgen nur Zuschauer.

Denn Force India schickte neben Nico Hülkenberg (10./+0,909) erneut Testfahrer Jules Bianchi ins Rennen, der seine Sache gut machte, 21 Runden drehte und mit 2,200 Sekunden Rückstand 18. wurde. Bester Freitagstester war aber Valtteri Bottas (Williams/+0,690) auf Platz fünf: "Schön, wenn ein talentierter junger Kerl zuhört und dann auf den Punkt Leistung bringt", erntet der Finne Lob von Williams-Fahrermentor Alexander Wurz.

McLaren testet schon für 2013

Das Team mit dem auffälligsten Update war heute Morgen McLaren - Jenson Button (4./+0,566) und Lewis Hamilton (8./+0,822) wechselten mehrere Male die Nase, die noch dazu zwischendurch mit einem merkwürdig anmutenden Querbalken ausgestattet waren. Worum es sich dabei handelt? "Streng geheim", grinst Teamchef Martin Whitmarsh, verrät dann aber doch: "Wir schauen uns verschiedene Chassis-Konfigurationen hinsichtlich der Sicht des Fahrers für nächstes Jahr an."

Michael Schumacher (Mercedes/+0,757) wurde Sechster, Romain Grosjean (+0,787) Siebter, Kimi Räikkönen (beide Lotus/+0,855) Neunter. Apropos Lotus: Mit 318 km/h konnte Räikkönen im ersten Training den besten Topspeed vorweisen. Force India und Mercedes waren auf der Start- und Zielgerade aber ähnlich schnell wie der schwarz-goldene Ex-Renault, der an diesem Wochenende übrigens erstmals mit Interwetten-Branding durch die Gegend rollt.

Neben den etablierten Stammpiloten kamen heute auch vier Freitagstester zum Einsatz. Am meisten Aufmerksamkeit wurde Dani Clos zuteil, denn der Spanier aus dem spanischen HRT-Team fährt an diesem Wochenende vor heimischem Publikum. Doch während bei seinem Teamkollegen Pedro de la Rosa (23./+4,677) ein Luftleitblech locker wurde, rollte Clos eine Viertelstunde vor Schluss mit Defekt langsam an die Box zurück. Am Ende wurde er mit 7,188 Sekunden Rückstand Letzter.

Clos mit Premiere im 2012er-HRT

Trotzdem überwiegt das Positive: "Es ist etwas Besonderes, hier in Barcelona zum ersten Mal Formel 1 zu fahren, auf meiner Heimstrecke. Es ist auch meine erste Fahrt mit diesem Auto", berichtet der Lokalmatador. "Wir hatten viel Arbeit vor uns, denn wir haben nach den Asien-Rennen neue Teile am Auto. Wir werden hier verschiedene Spezifikationen ausprobieren. Die ersten fünf Runden waren für mich, aber dann drehte sich alles um das neue Aeropaket."

Immerhin brachte er es auf 19 Formel-1-Runden - Alexander Rossi, der US-Boy im Caterham, fuhr sogar 25 Mal über die Start- und Ziellinie. Am Ende war er um eine Sekunde langsamer als Stallgefährte Witali Petrow (19./+3,045), aber Rossi kann mit Platz 21 leben. Seine erste Formel-1-Erfahrung war das heutige Training nicht: "Ich bin das Vorjahres-Modell beim Young-Driver-Test gefahren, aber das 2012er-Auto kenne ich nicht. Das ist alles neu, aber sehr aufregend", strahlt er.

Ein entscheidendes Kriterium des fünften Rennwochenendes 2012, da sind sich alle einig, werden die Reifen sein. Pirelli bietet in Barcelona die Gummimischungen Soft und Hard an, wobei der Soft vermutlich um mindestens eine Sekunde schneller, dafür aber weniger haltbar ist. Obwohl ein hoher Abbau der Reifen erwartet wird, schienen in den ersten 90 Minuten alle einigermaßen gut mit den Pneus zurechtzukommen.

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