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Schumacher glaubt nicht an den WM-Titel

Trotz der Testbestzeit in Jerez sieht Mercedes-Pilot Michael Schumacher 2012 noch keine realistische Chance auf den Gewinn seines achten WM-Titels

Michael Schumacher
Michael Schumacher sieht 2012 noch keine Chance auf den WM-Titel
© Mercedes

(Motorsport-Total.com) - Der siebenfache Weltmeister Michael Schumacher glaubt nicht, dass er 2012 zum achten Mal den Formel-1-Thron besteigen wird. Nach der Saison 2011, in der er den achten Rang in der Fahrerwertung belegt hatte, verabschiedete sich Schumacher heute in Jerez de la Frontera mit Tagesbestzeit beim ersten Wintertest vom vorjährigen MGP-W02-Silberpfeil.

Doch während seine treuesten Fans in diversen Internetforen schon kollektiv in Euphorie verfallen, hat das heutige Ergebnis in Wahrheit nicht die geringste Bedeutung. Denn erstens fährt Mercedes diese Woche als einziges Topteam noch mit einem alten Chassis (also mit dem signifikanten Vorteil des angeströmten Diffusors) und zweitens können die Testzeiten allein aufgrund unterschiedlicher Spritmengen und Reifen um bis zu sieben Sekunden pro Runde streuen.

Schritt für Schritt nach vorne

Daher bleibt Schumacher vor der Jungfernfahrt mit dem neuen Mercedes in Barcelona auf dem Boden: "Ich glaube realistisch betrachtet nicht, dass wir von unserer Ausgangsbasis, die wir im Vorjahr hatten, dieses Jahr direkt ein Weltmeister-Auto haben werden, sondern wir müssen da langsam hinkommen", sagt er und ergänzt: "Ich bin zuversichtlich, dass wir das schaffen werden, aber wir müssen einen Schritt nach dem anderen machen."

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Dass der neue Silberpfeil eine Wunderwaffe sein könnte, die Mercedes nur nicht nach Jerez gebracht hat, um den prüfenden Blicken von FIA-Inspektor Charlie Whiting zu entgehen, ist natürlich völliger Unsinn. Gewonnen hat man durch die Verschiebung der Jungfernfahrt lediglich Entwicklungszeit, aber: "Wenn das das einzige Geheimnis wäre, dann hätten wir ja alle unsere Autos später vorstellen sollen", relativiert Schumacher.

Zufrieden mit neuen Pirelli-Reifen

"Wir betreiben unser Programm so, wie wir es für richtig halten", argumentiert der 43-Jährige. "Heute haben wir sehr gute Arbeit mit den Reifen geleistet, die aus Fahrersicht sehr viel angenehmer sind - viel konstanter und viel eher so, wie man sich einen richtigen Formel-1-Reifen vorstellt. Diese Reifen zu verstehen, ist für uns hier die wichtigste Aufgabe, und das haben wir mit unserem Programm ganz gut hinbekommen."

Schumachers Dreijahresvertrag läuft Ende 2012 aus. Wenn er also dieses Jahr nicht Weltmeister werden kann, wann dann? Und ist der achte WM-Titel überhaupt noch ein realistisches Ziel? "Absolut", gibt sich der Teamkollege von Nico Rosberg selbstbewusst. "Ich bin immer noch hier, um eine Weltmeisterschaft auszukämpfen. Ob wir das schaffen können oder nicht, wird sich dieses Jahr zeigen - oder wann auch immer..."

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